Die bunte Insel Burano

Am Samstag haben wir noch einen kleinen Ausflug nach Burano gemacht! Natürlich ist Venedig wunderschön, aber Burano sollte ebenso wunderschön sein, vor allem wenn man überall auf allen Blogs davon liest. Es wird ja schon von jedem als Blogger und Fotografen Paradies beschrieben, und das stimmt auch! Die ganzen bunten Häuschen machen sofort gute Laune, sobald man sie sieht!
Wir sind ganz einfach mit dem Wassertaxi von der Station „Fondamenta Nuove“ los. Das sind ungefähr 40 Minuten Fahrt. Seekranke Leute müssen aber keine Angst haben, es ist total entspannt und es gibt so gut wie keinen Wellengang. Ich hatte schon kurz Angst, dass das Wasser Bekanntschaft mit meinem Essen macht, aber nichts, alles gut! Seid schnell beim Platz suchen, sonst dürft ihr die ganze Zeit lang stehen, da hätte ich nicht ganz so Lust drauf! Ich bin zwischendurch noch mal kurz eingenickt auf Pascals Schulter, weil ich so müde war, upsi. So lange ich nicht anfange zu sabbern ist ja alles gut, würde ich sagen.

 

 

 

Angekommen sieht man erst mal wie die ganzen Besuchermassen auf die Insel strömen und denkt sich schon, oh shit. Und man folgt auch erst mal der Masse, aber man kann dem leicht entgehen. Obwohl die Insel nicht wirklich groß ist mit 670 Meter Länge und 450 Meter Breite, aber man kann sich trotzdem vor den Touris "verstecken". Am Anfang sind wir noch der Masse gefolgt, bis uns dann das auf die Nerven ging, dass man über keine Brücken laufen konnte, ohne in Selfies reinzurennen, denn jeder möchte ein Bild auf der Brücke haben, aber Venedig Taktik ist alles. Verlauft euch, so gut es geht, und bam! Wir waren weitestgehend alleine und konnten superschöne Fotos machen und die Insel genießen. Manchmal waren wir uns unsicher, ob wir auf irgendwelchen Höfen waren oder noch in erlaubten Gassen, aber naja haha!


 

Aber warum die ganzen Häuser bunt sind, weiß niemand genau. Es gibt zahlreiche Gerüchte und Geschichten darüber, für die Orientierung der Fischer bis hin zu, dass jede Familie eine Farbe besitzt und das an ihrem Haus zeigen, oder sogar einfach nur die Freude, dass die Pest sie nie erreicht haben damals. Wer weiß schon die genaue Geschichte, wahrscheinlich glaubt jeder Anwohner einer anderen Geschichte. An sich haben uns die Bewohner der farbenfrohen Insel manchmal ein wenig leidgetan, sie müssen jeden Tag mit den ganzen Touristen leben, die vor ihren Häusern posieren als gäbe es kein Morgen mehr. Durch die Stadt laufen ist quasi unmöglich außer du hast sehr viel Zeit mitgebracht. Vielleicht haben sie sich aber auch schon einfach damit abgefunden.

 

 

 

Auf jeden Fall eine sehenswerte Insel, die einem gleich gute Laune bringt, sobald man dort ist. Ich finde solche bunten, positiven Häuschen könnte es öfter geben, dann wären bestimmt weniger Menschen schlecht drauf!
Zu dem Wochenende insgesamt ist übrigens zu sagen, dass es wunderschön war. Das war ein einprägsames 3 Jähriges und jeder sollte mal Venedig in seinem Leben besucht haben. Obwohl es so heiß war, haben wir uns durchgekämpft und uns so viel wie möglich angesehen. Achso und wir haben uns sogar mit einem Freund auf dem Markusplatz getroffen, da er auf der Aida arbeitet und das Schiff gerade in Venedig angelegt hatte. Kann man mal machen!

 

Hochzeit Ivonne & Sven

Eine ganz kleine und geheime Trauung war das mit Ivonne & Sven. Sie haben es keinem verraten, nicht mal die entführten Eltern wussten, bis zu dem Zeitpunkt, bevor sie vor der Kapelle standen, was los ist. Es waren auch nur die jeweiligen Eltern dabei, aber das ist auch völlig in Ordnung und es ist auf jeden Fall familiär. Das war die entspannendste Trauung, die ich je begleiten durfte. Was sollte schon groß schiefgehen und vor wem sollte man sich ja auch lächerlich machen, nicht wahr? Es wurde viel gelacht und auch Tränen verdrückt. Spätestens als der Name des Kindes verkündet wurde, von der Beamtin, waren das wohl genug Schocks an einem Tag. Aber die Laune war gut und es war ausgelassen, denn es stand ja auch keiner unter Druck. Selbst das regnerische Wetter stört dann keinen. Da hat man sich eben unter dem schönen Schirm gestellt und weiter geknutscht. Auch Regenbilder können wunderschön aussehen, nur wegen des Wetters sollte sich nie ein Brautpaar den Tag versauen lassen! Was eine schöne Trauung das doch war. Ich freue mich, dass ich die beiden begleiten konnte, ganz einfach und heimlich.

 

Kevins Jugendweihe

Am 27.05. hatte ich die Jugendweihe von Kevin begleitet. Sie fand in einer Schule von unserer Stadt statt (haha) und war wirklich schön! Man hat gemerkt wie doll sich seine Eltern und besonders die Mama ins Zeug geschmissen hat. Feuerwerk, signierte Handbälle und viele Spiele. Es war ein langer Tag, der aber mit dem gut gefüllten Programm ganz schnell verging! Kevin war glaube ich sehr froh, als er endlich die Fotosession hinter sich hatte. Aber so ist das nun mal, wenn die ganze Familie ankommt um dich zu feiern, das muss man natürlich festhalten!
Da auch schon, letztes Jahr viele nicht wussten was eine Jugendweihe ist, da diese nur im Osten verbreitet sind, zitiere ich mich jetzt einfach selbst:
"Die Jugendweihe ist eine Feier, bei dem man den Übergang vom Kind zum Jugendlichen/Erwachsenen feiert, mit ungefähr 14 Jahren und es gehört keiner Religion an, es ist sozusagen eine "Alternative" zur Konfirmation. Man feiert quasi den Einstieg ins Erwachsensein. Aber um ehrlich zu sein, machen das fast alle eh nur um einen Haufen Geld von Verwandten zu bekommen, aber pssst!
Laut freidenker.org ist es so: 'Nach dem Ende der Verfolgung durch die Nazi-Diktatur entwickelte sich die Jugendweihe in den beiden deutschen Staaten unterschiedlich. In der DDR wurde die Jugendweihe zur staatlich geförderten Feier am Ende des 8. Schuljahres. An der Jugendweihe nahm die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen teil. Auch heute nehmen in den "neuen Bundesländern" laut Wikipedia nach Schätzungen etwa 40% der Jugendlichen an Jugendweihen teil. In der BRD konnte die Jugendweihe die alte Bedeutung und Größe nicht erreichen.' Nun seid ihr also alle ein wenig schlauer! Hier in Brandenburg ist es also ganz normal."
Nun folgen aber ein paar Bilder von den tollen Familienfotos und ein paar noch von abends!

 

Freundschaften sind kompliziert

Freundschaft ist eine komplizierte Sache. Es beruht auf geben und nehmen, auf gegenseitges Kontakt halten, auf Gemeinsamkeiten und noch so viel mehr. Es ist schwierig, dass nichts in Ungleichgewicht fällt. Man manchmal nicht in Konfrontationen gerät. Es ist schwer eine Freundschaft zu pflegen, das habe ich oft genug erkannt. Und manchmal geht es leider auch nicht immer gut aus.

 

 

 

Ist es eigentlich möglich Freunde ein Leben lang zu haben? Manchmal mache ich mir darüber Gedanken. Einem wird immer gesagt, Schulfreundschaften halten nicht ewig, meistens hören sie nach der Schule auf. Pascal dagegen meint, er hörte das Gegenteil, Schulfreundschaften sind noch richtige Freundschaften, ist das so? Ich weiß nur zumindest, dass ich immer noch mit meinen Freunden aus der Schule befreundet bin. Eigentlich besteht fast mein ganzer Freundeskreis nur aus Schulfreundschaften und man glaubt gar nicht wie froh ich darüber bin, dass wir nach 2 Jahren, nach Schulabschluss es immer noch hinbekommen uns fast jede Woche oder zwei Wochen zu sehen. Ich wüsste auch nicht direkt, woher ich ansonsten auch auf einmal viele neue Freunde haben sollte, wenn ich noch in meiner Heimatstadt wohne und noch nicht so etwas wie Uni oder Ausbildung angefangen habe. Nur durch diese Menschenansammlung bildet man doch überhaupt erst so schnell neue Freundschaften. Ich hatte schon viele Gruppen, die dann auseinander brachen, weil es doch nicht so geklappt hat, wie man dachte, leider. Wir kennen uns alle seit der 7. Klasse, also schon viele Jahre und wir kennen auch unsere Angewohnheiten, was uns stört an dem Anderen, aber auch was wir zu schätzen wissen, trotzdem gibt es auch bei uns mal Streit. Jetzt ist die Frage, sind wir überhaupt dafür gemacht, die gleichen Freundschaften ein Leben lang zu haben?

 

 

 

Ich habe eine Freundin, die habe ich seit der ersten Klasse. Wir kennen uns also seit 14 Jahren und sind noch immer befreundet. Eine doch seltene Ausnahme bei mir. Meistens verändert man sich, gerade wenn man in die Pubertät kommt. Man macht Erfahrungen und sieht vielleicht Dinge anders, vielleicht entwickelt man sich auch einfach in komplett unterschiedliche Richtungen und es ist nicht mehr wie früher. Irgendwann hat man immer weniger Kontakt und es zerbricht. So ist das nun mal, man macht viel durch im Leben und passt sich dementsprechend an, es ist selten, dass Menschen immer gleich bleiben. Veränderung ist ja auch etwas gutes! Jedoch macht dies nicht jede Freundschaft mit. Deswegen frage ich mich, kann das gut gehen? Verschiedene Partner, Lebensorte, Ausbildungen, alles Sachen, die einen Menschen eben in gewisser Weise verändern. Schwer zu sagen. Genauso könnte ich das auch fragen, ob man immer denselben Partner haben kann sein Leben lang, dort habe ich komischerweise nicht solche Fragen. Vielleicht bleibt dies auch für immer unbeantwortet.

 

 

 

Auf jeden Fall habe ich mir darüber meine Gedanken gemacht, denn auf den Bildern ist Isa (blond), mit ihrer Cousine zu sehen. Isa und ich kennen uns ebenfalls schon seit der 1. Klasse, dann führten uns unsere Wege etwas unschön auseinander. Seit letztem Jahr haben wir wieder Kontakt und es ist wie früher. Das haben wir auch so gesagt, wir machen die gleichen Scherze, sprechen über gemeinsame Erinnerungen und lachen darüber. Wenn wir zusammen sind fühlt es sich auch wirklich so an wie früher, als wären wir nicht schon bereits 20. Wir haben beide zueinander gesagt, wir haben uns ja gar nicht verändert. Aber haben wir das nicht vielleicht doch, nur wenn wir zusammenstoßen verfallen wir wieder in unsere alten Muster? Das kann sein, aber es stört niemanden. Es ist schön zu wissen, dass man auch nach so einer langen Zeit sich wie früher behandeln kann, einfach als wäre nie etwas gewesen.

 

 

 

Das ist noch ein Punkt worüber ich nachdenke. Früher hat man vielleicht mit Freunden wochenlang nicht geredet, weil man sich nicht gesehen hat, keine Zeit hatte und ja sonst auch nicht den größten Kontakt haben konnte, so ganz ohne Handys. Muss man denn wirklich sich jeden Tag unterhalten und auf dem Laufenden halten? Ist das wirklich gut? Ich habe es gemerkt als wir aus Neuseeland kamen, ein halbes Jahr haben wir uns nicht gesehen und es war trotzdem so, als wären wir nur 2 Wochen weg gewesen. Bei einem aus unserer Gruppe ebenso, wir sehen ihn alle paar Monate mal und wenn er da ist, dann als wären ein paar Tage dazwischen gewesen. Das zeigt doch, dass Freundschaften stark genug sind, eine längere Zeit ohne Reden oder Schreiben auszukommen. Ist dieser tägliche Handykontakt wirklich so gut? Fühlt man sich da nicht auf einer gewissen Weise dazu verpflichtet regelmäßig zu schreiben? Und fühlt man sich dann schlecht wenn mal für eine Zeit nicht geschrieben wird? Alles Gedanken die mir in letzter Zeit durch den Kopf rasen. Ich sage es ja, Freundschaften sind kompliziert.

Ich hab die Blütenzeit verpasst!

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich das einzige Shooting, welches ich dieses Jahr mit den Blüten im Frühling hatte, gar nicht online gestellt habe. Oder eher hier gezeigt habe. Wie enttäuschend! Dann kriegt ihr eben einen Monat später noch Blütenfotos, da steche ich wenigstens heraus und gehe nicht in der Masse unter haha! Nun ja eigentlich hatten Max (auf den Fotos) und ich ewig nach schönen Blütenbäumen gesucht. Ungefähr eine halbe Stunde von hier sollte es auch eine schöne Allee geben. Wir sind dort also noch vor der Blütenzeit hin, um uns das mal anzugucken. Nach langem Rätseln, welche Bäume das jetzt sein sollen, beschlossen wir dann später noch mal wiederzukommen. An dem Tag wo wir uns verabredet hatten, blühten die Bäume aber gar nicht und wir mussten auf meine alte Notlösung zurückgreifen. Bei uns am Krankenhaus steht ein großer Baum, dessen Äste in guter Höhe sind und so mussten wir also dorthin ausweichen. Es ist nicht ganz so leicht, weil wir direkt am großen Gebäude sind und viele Menschen rumlaufen, aber in der richtigen Perspektive schafft man das schon! Wir sind dann noch zu Bäumen in einer anderen Farbe gefahren, aber letztendlich war es sooo kalt, dass uns das dann wirklich gereicht hat für den Tag. Mit den Ergebnissen waren wir aber auch zufrieden, also erfolgreich!
Die Bäume an dem Platz, wo wir eigentlich hin wollten, haben dann die Blüten eine Woche später ungefähr geblüht. Sie sahen aber nicht sonderlich schön aus, da viel zu viel grün mit drin war. Na ein Glück, haben wir es so gemacht.
 

Alter ist eine Frage der Einstellung

Ich bin gerade einmal 20 Jahre alt und trotzdem habe ich manchmal den Gedanken "Ich bin alt." Es ist schwer zu erklären, aber vor allem früher dachte ich, dass man pünktlich mit 18 Jahren auszieht und mit 20 auf jeden Fall fest im Leben steht und einen Freund hat, mit dem man zusammenwohnt und alles ist toll. Bis auf dass ich einen Freund habe, habe ich quasi nichts erfüllt. Eigentlich mache ich mir darüber nicht so große Gedanken. Als Erstklässler hatte man auch das Gefühl, dass die Sechstklässler die krassesten Typen der Welt seien. So oder so ähnlich. Aber letztens war ich online und jemand hatte mich gefragt, wie alt ich denn sei. Natürlich antwortete ich wahrheitsgemäß und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten "OMG ein Erwachsener!!" Ich? Erwachsen? Ach ja .. offiziell ist man das ja mit 18, dass ich nicht lache. Und ich bin sogar schon 2 Jahre erwachsen. Was hab ich mich in dem Moment alt gefühlt. Innerlich bin aber alles andere als reif und erwachsen. Ich dachte ebenso früher, dass wenn man 18 wird, man dieses Bewusstsein hat, dass man das weiß und sich dementsprechend verhält. Ich habe aber das Gefühl ich verhalte mich nicht anders als mit 16, oder 18. Wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umsehe, verhalten auch wir uns immer noch wie in der Schule, nur dass wir anstatt über Schule über Arbeit und Uni reden. Ja gut, der erste Aspekt, der zeigt, man wird älter. Es gibt doch diesen tollen Spruch "Männer werden 7, danach wachsen sie nur noch" ... trifft das nicht auf uns alle zu? Wir werden älter, aber irgendwann wird nur noch der Körper älter, der Geist nicht unbedingt, wenn man das nicht möchte.
 

 
20 scheint mit 16 so steinalt zu sein, dabei hatte ich mit 16 mehr Pläne über meine Zukunft als jetzt. Und einen geregelteren Tagesablauf, obwohl ich das frühe Aufstehen nicht vermisse. Pascal und ich haben mal eine Weile uns darüber unterhalten, dass wir uns geistig niemals so fühlen, wie man sich das vielleicht vorstellt in dem Alter und wir uns auch nie vorstellen könnten, auf einmal ein Paar zu sein, welches nach Teenagern ruft und die Faust hebt. So oder so ähnlich zumindest. Wir haben schon oft gelesen, dass man sich auch eben mit 40 noch so fühlt wie Mitte 20. Alles eine Art der Einstellung. Immer alle Leute, die dir sagen die 20'er sind die Zeit, wo man alles gemacht haben muss, danach bist du quasi körperlich tot und zu nichts fähig, ja das habe ich zu oft gehört. Aber ich denke, dass es überhaupt nicht stimmt, wir haben genug Zeit, man kann immer alles arrangieren oder machen, wenn man es möchte.
 
 

 

 
Ich fange erst (hoffentlich) in diesem Jahr etwas Weiterführendes an. Das heißt, schulische Ausbildung, Uni, irgendwas, was klappt. Bin ich vielleicht ein wenig spät? Für unseren normalen Standardplan, den wir im Leben vorgeschrieben bekommen, bestimmt ja. Aber für mich nicht, ich habe eben diese Jahre im Ausland gebraucht und danach das Ausprobieren um zu wissen, was ich möchte. Normalerweise ist es ja eh so, dass man in den Kindergarten geht, dann Grundschule, dann weiterführende Schule und in den meisten Fällen noch das Abitur und so hast du deine ersten 18 Jahre perfekt durchgeplant, worüber musst du dir also Gedanken machen nicht wahr? Wie meinte Hannah, aus der Serie, die mittlerweile jeder kennt, 'Tote Mädchen lügen nicht'?
"Habt Träume sagen sie. Greif nach den Sternen. Und dann sperren sie uns für 12 Jahre weg, sagen uns wo wir uns hinsetzen sollen, wann wir aufs Klo können und was wir denken sollen. Dann werden wir plötzlich 18 und obwohl wir bisher nie selbst denken mussten, müssen wir auf einmal die wichtigste Entscheidung unseres Lebens treffen"
 
Heißt also, man sollte sich nicht zu große Sorgen machen, wir haben eine Menge Zeit im Leben, man kriegt schon alles hin und die Alten und Erwachsenen, die sind manchmal gar nicht so erwachsen, wie man denkt. Ich bin gespannt, wie ich das alles mit 30 sehen werde, wo ich im Leben stehen werde und was ich bis dahin alles schon gesehen und auch erreicht habe. Werde ich genauso fühlen wie jetzt? Mich absolut nicht so alt fühlen, wie ich es eigentlich sollte? Wer weiß das schon. Ich weiß nur, 10 Jahre sind eine lange Zeit, das ist die Hälfte meines aktuellen Lebens.

 

Die Bilder sind übrigens mit Sarah und ihrer Mutter entstanden, die sich spontan entschieden hat mitzukommen und es absolut nicht bereut hat. Auch sie ist jung geblieben haha. Es war ein schönes Shooting mit tollen Ergebnissen! Danke dafür ♥

We're in love aren't we?

Nach ewigen Ewigkeit kommt wieder ein normaler Fotografiepost. Aktuell versuche ich mich auf jeder möglichen, halbwegs bezahlbaren Schule zu bewerben in Berlin, leider aktuell mit nicht so viel Erfolg. Deshalb habe ich nicht die größte Motivation so viel zu posten, ich weiß auch nicht direkt über was, aber ich hoffe die Lust kommt wieder. Da gibt's natürlich auch noch dieses Sommerloch, was jeder kennt, aber hoffen wir das beste. Bildermangel habe ich auf keinen Fall, aktuell läuft es wirklich super! Ich habe viele Shootings, sei es Familien, Pärchen oder normale Portraits, ich freue mich über jedes Einzelne. Manchmal kann ich mein Glück gar nicht fassen, dass ich im November mein Gewerbe eröffnet habe und es seitdem eigentlich recht gut läuft. Ich schätze zumindest dafür darf ich mich wirklich glücklich schätzen. Und Jugendweihen ja, die gibt es auch noch! Da habe ich die Erste heute fotografiert und nächste Woche geht es weiter.

 

Nun wollte ich aber Fotos von Daphne und ihrem Freund Dirk zeigen! Die beiden sind seit fast 3 Jahren ein Paar und haben schon einige Hürden gemeistert. Eigentlich war nur ein Shooting mit Daphne geplant, im Sonnenuntergangslicht, aber Dirk war zu neugierig und kam doch mit. Letztendlich verhält es sich mit Kerlen bei Fotoshootings immer gleich. Eigentlich haben sie erst keine Lust, dann sehen sie, wie entspannt und lustig es eigentlich doch ist und dann machen sie doch mit. Letztendlich heißt es dann immer: "Oh, war ja doch gar nicht so schlimm" Ach nee haha!

 

 

Fuerteventura - ¡Hola!

Um 3:10 Uhr klingelte der Wecker, wenn man nun mal unbedingt billig fliegen möchte, dann muss man natürlich auch die Uhrzeit in Kauf nehmen. Geschlafen haben wir bestimmt, dank unseres Schlafrhythmus, 2 Stunden. Aber ich war eh so aufgeregt wieder zu fliegen, dass ich nicht richtig schlafen konnte. Wir hechteten also los zur Bushaltestelle, wo uns der Bus nach Tegel bringen sollte ... und verpassten den Bus. Fing schon mal super an, der Morgen. Auf zur nächsten Haltestelle, da kommt der Bus aber anders, als in unserer App. Also hechteten wir zur U-Bahn. Es ging alles noch mal gut und wir kamen zwar verhältnismäßig spät an zum Check-in, aber hatten dadurch auch keine Schlange vor uns, zumindest etwas! Auf ging es ins Flugzeug. Ryanair ist wirklich sehr eng, aber das war ja zu erwarten. Wir starteten, als es noch dunkel war. Ich hasse fliegen so sehr und schaffte es gerade noch, nicht wieder loszuheulen. Habe mich schon gut gesteigert. Oben über den Wolken ging alles, da siegt doch meine Neugier. Wir landeten und die Stimme meinte nur: "Willkommen auf Fuerteventura!"

 

 

 

Warum Fuerteventura und Lanzarote?
Fuerteventura und Lanzarote, zwei Inseln, die eigentlich bei uns bekannt sind, als "Oma Inseln". Noch zugehörig zu Spanien, liegen sie aber dicht an der oberen Westküste Afrikas. Touri Hochburg quasi und die meisten dort, sind auch alles nur Rentner, die es sich gut gehen lassen wollen. Und trotzdem wollten wir hin, weil es dort zu der Zeit schön warm ist und auch aber preislich erschwinglich! Außerdem ist die Landschaft, so fanden wir, extrem faszinierend.
"Was soll man da schon machen?", haben sich bestimmt Einige gefragt. Hat uns das abgeschreckt? Vielleicht ein ganz klein wenig, aber wir dachten, wenn man möchte, kann man in jedem Land (bzw. Insel) das Schöne sehen. Man muss sich ja nicht auf die extrem touristischen Sachen einlassen. Es gibt mehr als nur das. Und ich muss sagen, wir unterschätzen diese Inseln sehr!

 

Wir kamen also an, und das schöne Wetter und die warme Luft war ein schönes Willkommen! Da wir nicht 21 sind, konnten wir uns kein Auto leihen und mussten uns auf die Busse verlassen. Nachdem viele schon volle Busse am Flughafen hielten, kam endlich einer, wo wir mitfahren konnten. Und schon vom Flughafen aus konnte man diese einzigartige Landschaft sehen, nicht viel grün, alles Gestein und rot und mal etwas ganz anderes eben. Wir fuhren nach Puerto del Rosario, die Hauptstadt, die praktischerweise auch ungefähr in der Mitte liegt, sodass wir den Süden und Norden gleichermaßen erreichen können. Das war uns wichtig. Wir stiegen aus und liefen zu unserer gemieteten Ferienwohnung, ein wenig außerhalb der Innenstadt. Die Stadt hatte ihren eigenen Charme, aber man merkt, ein wenig ärmer sieht alles aus. Baustellen, halb abgerissene Häuser und so weiter. Ich glaube, dass sich auch nicht viele Touristen in die Hauptstadt verirren, sobald wir nämlich deutsch gesprochen haben, wurden wir von allen Seiten angeguckt und auch generell war jeder Kassierer zum Beispiel verwundert, dass wir ja kein spanisch sprechen. Touristen sahen wir auch keine, aber das hat uns den direkten Einblick ins Leben der Stadt gezeigt, ist doch auch mal etwas.
Unsere Wohnung war klein und fein, aber sehr schön. Hat man süß eingerichtet und man merkt, dass hier vielleicht vorher wirklich wer gewohnt hat! Wir sahen uns noch die Innenstadt an und dann waren wir von dem ersten Tag so erschöpft, dass wir noch etwas gegessen haben und tot ins Bett fielen.

 

 

Corralejo - die Hafenstadt im Norden
Unser erstes Ziel sollte nicht so weit weg sein, nun ist Corralejo mit dem Bus nur eine Stunde entfernt, also ging es dorthin! Wir haben nämlich sehr viel über die riesigen Dünen von Corralejo gehört und wollten diese unbedingt selbst erkunden. Außerdem hat dort Heidi mit ihren Määädels, schon ein Fotoshooting gemacht, kann ja also nur gut werden! Kurz vor Corralejo hielt der Bus an 2 riesige Hotelbauten, diese sieht man schon von Weitem. Ich habe gelesen, dass diese quasi als "Schandfleck" angesehen werden, da sie die wunderschöne Optik zerstören. Ich finde diesen Kontrast zwischen quasi einer Wüste und dann riesige Gebäude gerade spannend, aber kann es auch verstehen.
Wir liefen los und überall wo man hinsah, Sand! Es war so krass und gleichzeitig so atemberaubend, wie viel Sand an einem Fleck sein kann. Es war auch ein wenig anstrengend zu laufen, war ja klar. Wir liefen und liefen, Pascal sprang von Dünen und ich machte viele Fotos. Der Himmel war zwar bedeckt, aber man merkte trotzdem, wie die Sonne knallte. Die Dünen verlaufen direkt ins Wasser und der Strand war auch wunderschön. Zum ersten Mal habe ich seit Ewigkeiten wieder das Meer gesehen! Schon war ich am ersten Tag glücklich! Es gibt übrigens auch Abschnitte für FKK, also macht euch gefasst mal ein paar nackte Körper zu sehen haha!

 

 

 

Nachdem wir wirklich lange bei den Dünen waren, ging es mit dem Bus weiter in die Stadt, endlich richtig hinein. Man merkt natürlich, dass hier der Tourismus blüht. Da ist uns der Unterschied zwischen Puerto del Rosario und Corralejo noch mal richtig deutlich geworden! Wir schlenderten an der Promenade entlang bei schönstem Wetter, hörten ein paar Spanier mit Gitarre singen und sahen so viele schöne Bars, die perfekt wären, wären wir mit all unseren Freunden hier. Wir aßen die Kanarischen Kartoffeln, eigentlich eine Spezialität, die wir aber nicht soo besonders fanden, naja muss man mal ausprobiert haben! In der Innenstadt spielten die Kinder auf Spielplätzen, hier findet wirklich das Leben statt. Die Städte sind alle in weiß gehalten, total schön, wie ich finde. Die Sonne ging langsam unter und so machten wir uns auf den Weg zum Bus und fuhren wieder zu unserem derzeitigen zu Hause.
 
 

 

Morro Jable - der Süden der Insel
Dieses Mal wollten wir ein wenig Abwechslung und wollten das Gegenteil, in den Süden. Mit dem Bus ist das nicht ganz so einfach, denn er fährt nicht weit hinein, die letzte Station ist Morro Jable, die noch sagen wir mal am Anfang der Jandia Halbinsel ist. Der Süden soll auch etwas Einmaliges haben, leider haben wir nicht die riesige Flexibilität, kann man nichts machen! So fuhren wir also fast 2 Stunden mit dem Bus in den Süden, da wir noch viele kleine Dörfer abfuhren. Wem übrigens leicht schlecht wird beim Bus fahren, für den ist das absolut nichts! Pascal und mir wird eigentlich nicht schnell schlecht, aber die fahren dort sehr ... eigensinnig und dann gibt es fast keine Ampeln, sondern nur Kreisverkehre, das hilft nicht wirklich, sodass uns wirklich kotzübel wurde bei der 2 Stunden Fahrt. Nichts für schwache Mägen! Wir kamen dann endlich an und es war so heiß! Wie genial! Wir hatten extremes Glück mit dem Wetter, die Woche davor und danach wären es wieder so knapp um die 20 Grad, aber unsere Woche, hatte fast jeden Tag 30 Grad! So liefen wir also sofort zu dem Strand und konnten baden gehen in dem kristallklaren Wasser! Wir waren nicht an der beliebtesten Stelle, sondern ganz weit rechts, was voller Steine und Buchten war, sodass wir uns keine Sorgen um unsere Sachen machen mussten!
Nach der Abkühlung merkten wir aber doch, wie die Sonne schien und holten uns erst mal Sonnencreme! Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keine, hatten anscheinend nicht so mit dem Wetter gerechnet. Ein Glück ist die Stadt ja sehr touristisch, sodass wir schnell an Sonnencreme kamen. Wir liefen noch die Straße weiter und sahen uns die Läden alle an. Wir aßen noch ein Eis, was mehr schmolz, als es gegessen wurde haha! Gingen Richtung Leuchtturm, machten Fotos und verbrachten den angenehmen Abend einfach am Strand und genossen es einfach, dass wir die Chance haben, hier so entspannt zu sitzen. Auf die Rückfahrt freute ich mich nicht ganz so, aber auch die überstand ich irgendwie. Insgesamt fanden wir aber Morro Jable nicht ganz so toll, der Strand ist komplett voll, wir haben mehr Deutsche als Spanier gesehen und die "Promenade" war eben auch darauf angelegt das Geld von den Touris zu bekommen. Hätten wir ein Auto gehabt, wären wir wahrscheinlich nur kurz geblieben. Trotzdem war es schön endlich baden zu gehen und mehr zu sehen!
 

 

 

Los Lobos - die Insel, der Insel
Nachdem wir gestern so gechillt haben, wollten wir heute mal eine Anforderung! Wir haben online gelesen, dass die Insel Los Lobos, die man von Corralejo aus sehen kann, einzigartig sein soll und man das mitnehmen sollte! Da ja unsere schöne Stadt Corralejo nicht so weit weg liegt, sind wir dort morgens wieder hin und auf zum Hafen. Dort ein Ticket für die Überfahrt gekauft und rauf aufs Boot! Es dauerte ungefähr 15 Minuten, dann war man dort und wurde dann allein gelassen. Auf der Insel wohnt keiner, glaube ich, obwohl zeitweise dort Urlauber oder Einwohner in dem Dorf wohnen, aber nicht für immer. Sie ist auch nicht riesig, deswegen gut zum Erkundschaften! Die letzte Fähre fährt um 17:00, danach hat man halt Pech!
Ich hatte das Wetter ja erwähnt, und auch so knallten die 30 Grad auf uns ein, aber dieses Mal mit Sonnencreme bewaffnet. (Wobei wir später bemerken sollten, dass wir uns zu wenig eingecremt haben) Trotzdem ging es als Erstes auf zum Strand, wieder abkühlen, bevor es anstrengend wird. Das Wasser war ein bisschen kälter, aber umso besser! Und auf ging es, unser Ziel war der Berg auf der Insel, da wollten wir rauf! Der Weg dorthin war spannend, weil man am Rand den Untergrund bestaunen konnte und generell, wie anders einfach alles aussieht. Die Zeit verging und der Weg nach oben fing an, es war ein wenig anstrengend, aber hauptsächlich, wegen des Wetters. Endlich oben angekommen war es das aber alles wert! Die Aussicht war fantastisch. Wir haben so viele Bilder gemacht, sodass wir die Zeit ganz vergaßen, ups. Es ging dann wieder runter und wir gingen wieder zum Anfangspunkt und in die andere Richtung. Dort war das kleine Dorf mit einer wunderschönen abgelegenen Badestelle. Langsam ging es auf 17 Uhr zu und wir gingen wieder zur Anlegestelle und verließen die Insel. Tschüss Los Lobos! Du warst echt wunderbar.
 
 

 

 

Die Rechnung haben wir abends bekommen, wir hatten den Sonnenbrand unseres Lebens. Es tat so weh, dass wir uns nicht normal bewegen konnten ohne Schmerzen. Da am nächsten Tag schon wieder die 30 Grad auf uns warteten, und wir uns nicht endgültig verbrennen wollten, haben wir beschlossen einen Tag Pause einzulegen, wo wir die Wohnung aufräumen, mal bisschen faulenzen, Social Media stalken und uns eincremen mit After Sun Lotion. Das war was.
 

 

El Cotillo - Surferstrand!
El Cotillo ist fast die einzige Stadt im Westen, die wir mit dem Bus gut erreichen konnten. Es gibt noch weitere schöne Städte im Westen, aber da fahren keine Busse hin, worüber wir wirklich traurig waren, so mussten wir zumindest El Cotillo mitnehmen. Auf ging es mit dem Bus um 10. Insgesamt fahren die Busse dorthin von Puerto del Rosario nur ein paar Mal am Tag, dafür aber fahren sie von Corralejo aus sehr oft hin und zurück, sodass wir bei der Rückfahrt in unserer Stadt wieder einmal umsteigen mussten. Wir hätten von der Häufigkeit her echt in Corralejo leben können, naja! Wir kamen auf jeden Fall an und uns schlug gleich ein heftiger Wind um die Ohren. Ich meine es ist auch dafür bekannt, dass man dort hohe Wellen hat und es perfekt ist für Surfer, aber irgendwie haben wir den heftigen Wind nicht mit einberechnet. Die Stadt an sich ist nicht besonders groß, trotzdem hat sie gerade am Wasser lang eine super Atmosphäre! Das Gefühl habe ich aber sowieso bei jeder kleineren Stadt auf Fuerteventura. Wir liefen dann immer weiter, bis wir irgendwann an einer riiiiesigen Klippe oben standen und man auf den Strand mit extrem vielen Surfern runtergucken konnte!
Runter dort und versucht irgendwie Schutz zu suchen vor dem Wind, denn dadurch wurde das auch alles ziemlich kalt. Pascal wollte dort unbedingt baden gehen, denn seitdem wir einmal in Raglan in Neuseeland im Wasser waren, bei riesigen Wellen ist er angefixt. Obwohl es ausschließlich für Surfer war, hat er sich eine abgelegene Stelle gesucht und ist baden gegangen in den Wellen, er hat mächtig Spaß. Mir war eher kalt und ich musste gleichzeitig den Sonnenbrand schützen! Was macht man nicht alles ja? Nach einer Weile kam er dann aus dem Wasser, erfroren aber glücklich! So stiefelten wir wieder hoch und liefen noch mal durch die Stadt und fuhren dann mit dem Bus wieder nach Hause. Hauptsächlich wollte hier wirklich Pascal hin wegen des Strandes, es war ja trotzdem schön haha.

 

 

La Oliva - La schöne Scheiße
Als Abschluss wollten wir noch auf den Vulkan wandern, ich habe so eine Wanderung von la Oliva aus, mitten in Fuerteventura, im Internet auf einem Blog gefunden. Dachte dementsprechend das wird bestimmt ein guter Abschluss für unseren Aufenthalt. Ja, denkste. Wir waren am Anfang so motiviert, sind mit dem Bus zum Ort La Oliva und von dort aus den Weg entlang zum Vulkan. Wir liefen und quatschten, hörten Musik und waren gut drauf. Wir kamen dem Vulkan immer dichter und liefen schon unten am Fuße entlang. Wir liefen und liefen und liefen und kamen aber irgendwie nie so wirklich höher, wir blieben auf der Höhe. Der Weg war zwar sehr steinig, aber man konnte ihn erkennen. Er wurde dann immer kleiner und der Weg sah nicht mehr wirklich so aus wie ein Weg. Es waren nur noch kleine Kieselsteine als Untergrund und es war auch nicht gerade, wir liefen quasi direkt am Abhang lang. Ich meinte schon, dass das wahrscheinlich nicht der richtige Weg ist, aber wir haben keinen anderen gesehen, sodass wir weiter liefen und dann irgendwann ein Haus dort stand, weiter weg und ein bisschen tiefer, als dort wo wir waren, aber wir wussten, wir haben den Vulkan fast umrundet und sind bei einem Privatgrundstück. Von Weitem sahen wir 2 Hunde, die losrannten sobald sie uns erblickt hatten und wir machten sofort Kehrtwende und liefen zurück! Das kann nicht richtig sein! Wir verfolgten unseren Weg nochmal und guckten überall, aber an einer Steinmauer hört er auf und nichts führte irgendwie annähernd nach oben. Einfach so rauflaufen konnte man auch nicht weil alles voller riesiger Felsen war.
Wir probierten noch gefühlt tausend andere Wege aus, die Pascal gefunden hatte im Internet, weil es angeblich mehrere Wanderstrecken gibt, wie man dort raufkommt. Kein einziger Weg führte hinauf. Nach ungelogen 5 Stunden waren wir fertig und hatten keine Lust mehr und fuhren dann mit dem Bus nach Hause! Was ein Fehlschlag. Am Ende des Tages war aber das einfach so dumm alles, dass wir anfingen darüber zu lachen, weil es einfach so bescheuert ist und eigentlich eine ganz lustige Story, wenn man es so sieht. Was ein Abschluss für Fuerteventura.

 

 

Wir haben übrigens von dem Tag auch nur ein Foto gemacht, was unsere Freude zu dem Zeitpunkt suuper ausdrückt oh man!
Das war also Teil 1 unsere Tage auf Fuerteventura und im nächsten Post geht es dann um Lanzarote. Da haben wir auch einiges erlebt!

Stress, Druck & Vorfreude

Das wird ein sehr gemischter Post mit vielen Themen, das habe ich schon im Gefühl, denn aktuell passiert zu viel, aber irgendwie auch zu wenig. So hab ich das Gefühl. Viele Besprechungen für kommende Kundenshootings auf jeden Fall, ich freue mich jedes Mal extrem, wenn wieder Leute zu mir kommen und sich fotografieren lassen möchten, Dankeschön dafür! ♥ Aber, der März ist quasi zur Hälfte erst mal Ruhestand. Denn am Dienstag fliege ich weg! Juhuuu! Und zwar geht es nach Lanzarote & Fuerteventura! Bisschen warm und nicht all zu teuer, das war das Ziel von Pascal und mir. Bisschen doof gelegt vielleicht, denn ich muss bis zum 31.03. meine Mappe abgegeben haben, für meine Uni Bewerbung und im Urlaub kann ich das doch eher schlecht als recht steuern und Pascal muss bis dahin eine Hausarbeit fertig geschrieben haben, richtig guter Zeitpunkt also. Hatten wir beim Buchen nicht ganz so dran gedacht. Upsi.

 

 

Ende Februar wurde nämlich die Hausaufgabe der Uni veröffentlicht und eigentlich wäre das kein Ding, bis dahin die fertig zu bekommen Innerhalb von 2 Wochen ist das aber doch ein wenig problematisch. Wieso suche ich mir auch immer den Stress? Nun sitze ich also tagein, tagaus an meiner Mappe und bearbeite, male, zeichne und fotografiere, was das Zeug hält. Na mal sehen. Wenn ich angenommen werde, mache ich einen Post zur Mappe und Tipps usw. Wenn nicht, dann lieber nicht. Nützt dann nicht ganz so viel, Tipps zu bekommen, von jemanden, der es eh nicht geschafft hat haha! Passend zum Stress, hatten Pascal und ich, uns noch nicht so viele Gedanken gemacht zu unserer Unterkunft. Die auf Fuerteventura hatten wir, da sind wir als erstes, also noch kein Problem. Lanzarote wird schon. Denkste. Fuerteventura hat uns quasi abgesagt, also standen wir mit genau 0 Unterkünften da. Tage bis zum Flug: 6. - STRESS! Aber wir haben es hinbekommen, wir haben jetzt auf beiden Inseln Unterkünfte! Ich freue mich schon über den Post darüber und die Fotos, die wir machen werden. Endlich wieder weg!

 

Pascals Familie hat jetzt übrigens auch einen kleinen Hund. Einen kleinen Labrador Welpen, namens Oscar. Wer selbst einen Welpen hat oder hatte, weiß wie anstrengend das auch noch ist. Und Pascal ist auch sehr eingebunden. Er hätte wohl niemals gedacht, wie anstrengend das doch ist. Bin ganz froh, dass ich ihn nur sehe wenn ich möchte und nicht alles mitmachen muss haha! Ich füge mal Bilder hinzu vom süßen Oscar.

 

 

Wir fliegen übrigens mit Ryanair, noch nie mit denen geflogen, aber ich habe jetzt schon Schiss, meine Flugangst wird wohl nie weggehen. Wenn wir mal irgendwann abstürzen sollten (Bitte nicht oh Gott!!) werde ich wahrscheinlich rufen "Ich habs doch gesagt, meine Angst ist begründet! Ich wusste es!" Nun gut, da wir sparen wollen, fliegen wir nur mit Handgepäck, für 15 Tage. Wie war das nochmal mit dem minimalistischen Leben? Ich finde ich mache das ganz gut würde ich mal so sagen. Ich überlege noch nach dem Urlaub einen Post darüber zu schreiben, Ryanair und das Handgepäck und warum das reicht. (Hoffentlich tut's das auch) Ich hatte generell mal überlegt einen Post über Work and Travel Vorbereitung zu machen und was man alles beachten sollte. Wäre das was? Eigentlich gibt es schon so viele Seiten dazu, aber meins wäre über ein paar Sachen, die ich mir gewünscht hätte, auf Blogs zu lesen, woran irgendwie niemand gedacht hat, habe ich zumindest das Gefühl.

 

Eigentlich wars das schon. Bisschen Stress, bisschen Druck, aber auch ein bisschen Vorfreude. Eigentlich müssten wir uns noch extrem informieren über alles, aber das machen wir dann auf dem letzten Drücker, wie immer. Wir wissen noch nicht ein mal so wirklich, was wir dort machen wollen. Aber das finden wir wohl noch raus! Wer mir folgen will, ich werde bestimmt auf Snapchat einiges posten oder ich versuche mal etwas auf Facebook zu posten. Und Instagram. Haben wir damit fast alle Social Media Sachen? Heiße auf allen Seite übrigens diecaroline, außer auf Facebook. Vielen Dank für eure Anteilnahme und wir lesen uns nach dem Urlaub. (Wenn wir hoffentlich nicht abstürzen, oh Gott)
 

Minimalistisches Leben?

Ich sehe es immer mehr und mehr, ob auf Instagram oder Youtube oder Blogs, der Trend geht seit Jahren schon in die Richtung des minimalistischen Lebens. Also einfach mit so wenig Sachen wie möglich leben. Ja, vielleicht komme ich damit ein wenig spät, aber ich will jetzt dazu etwas sagen. Ich bin immer ganz erstaunt, wie MoinYamina auf Youtube das zum Beispiel perfekt vorführt. Wie einfach es doch scheint. Und immer denke ich, ist das möglich? Wird man so glücklich? Und letztendlich ging mir ein Licht auf, ich lebte so minimalistisch wie überhaupt in Neuseeland. Das war mir gar nicht wirklich bewusst bis vor ein paar Wochen. Dieser Lebensstil ging aber auch nicht anders, wenn man in einem Auto lebt.

 

 

Wir haben zu 2. für 5 Monate in einem Auto gelebt. Alles Wichtige was wir hatten, war mit uns und wir brauchten nicht viel. Als ich damals meinen Rucksack gepackt hatte, hatte ich kurze Zweifel, da soll mein Leben für die nächsten 5 Monate drin sein? Und doch gibt es sogar Leute die Monate nur mit ihrem Handgepäck reisen. Und sie sind glücklich, was ich verstehen kann. Es lenkt einen nichts ab, man hat nur das, was man braucht, man ist nicht im Übermaß von so vielen Dingen, dass man vielleicht sogar gar nicht realisiert WIE viel man eigentlich besitzt. Es wirkt einfach befreiend. Das hört sich so sehr nach Klischee an, aber es stimmt einfach. Nun war ich aber damals auf Reisen und hatte jeden Tag, also fast jeden Tag, etwas zu tun und Aufregendes vor mir und Freunde, mit denen man sich beschäftigen und reden konnte. Wir waren richtig altmodisch, aßen jede Mahlzeit zusammen und spielten Karten, die Handys lagen irgendwo im Auto. So richtig 90'er. Nun kam ich also nach 5 Monaten nach Hause, nachdem ich so minimalistisch gelebt habe, sogar ohne Strom und Wlan und fließendes Wasser (was doch ein bisschen zu viel des Guten manchmal war haha!) und stand vor einem Überfluss an Dingen. Mein Zimmer war so, wie ich es verlassen hatte, natürlich. Und ich hatte einfach so viele Sachen. Das ist mir vorher nie bewusst gewesen, aber ich war am Anfang richtig überfordert, wieder so viel Zeug zu haben.

 

 

Ich habe bis heute zum Beispiel nicht meine Playstation 3 angefasst, dementsprechend auch keine der Spiele. Viele meiner Bücher sehen auch natürlich schön aus, aber mehrmals durchlesen? Ich weiß nicht, ob ich das Mal tun werde. Gitarre spiele ich wahrscheinlich auch nur ein Mal im Jahr. Trotzdem kann ich mich nicht trennen, weil alle Sachen doch Geschichten erzählen UND ich immer denke, was ist, wenn ich irgendwann Lust bekomme, die Sachen zu benutzen? Und dann vermisse ich sie doch und dann ärgere ich mich. Dabei wird das so selten passieren und das Geld könnte ich für wirklich brauchbare Anschaffungen verwenden, oder für Reisen ausgeben. Vielleicht raffe ich mich irgendwann mal auf und haue alles weg, was ich nicht brauche. Trotzdem merke ich, wie mich das Leben in Neuseeland doch beeinflusst hat, denn ich denke über meine Kaufentscheidungen immer zwei Mal nach - brauche ich das ganz wirklich? Benutze ich das noch in ein paar Monaten? Oder ich gebe mein Geld noch mehr eher für Ereignisse als für materielle Dinge aus, wenn sich Freunde oder Bekannte immer große materielle Anschaffungen holen, die sich eigentlich nicht bräuchten, sondern weil es halt cool ist, schüttle ich innerlich stark meinen Kopf.
Insgesamt habe ich also einen großen Respekt an Leute, die das minimalistische Leben wirklich durchziehen und machen. Es ist befreiend und man kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren und es sieht sowieso viel schöner aus, als eine zugeräumte Wohnung, mal davon abgesehen. Wie steht ihr zum Minimalismus Trend? Ist das doch nur wieder eine Frage der Zeit, bis das Gegenteil Trend wird? Oder ist es sinnvoll?

 

Footergrafik Text Caroline Mäske

Twitter

@ohwowlovelywow Oh noo :c
3 days ago Follow Us - @caro misses tøp
@ohwowlovelywow Welches Konzert :c
3 days ago Follow Us - @caro misses tøp
RT @VanessaRamzieh: Never give up on your dreams, sometimes it takes longer than expected but if your mind is in it fully, it will happen 💛
4 days ago Follow Us - @caro misses tøp
@taxicabstruce Thank youuu, makes sense!
5 days ago Follow Us - @caro misses tøp
@taxicabstruce Why 21x7 .. So why the 7? I'm confused 😂
6 days ago Follow Us - @caro misses tøp
RT @stickojay: is it just me or was this year like … really fucking overwhelming? like everything’s that’s happened to you this year has sh…
6 days ago Follow Us - @caro misses tøp
@esoterictyler Still need advice?
6 days ago Follow Us - @caro misses tøp
RT @alsostephenking: Honestly if u dont like a certain music thats fine but why publicly rail on it? Dont act like you're superior just bc…
1 week ago Follow Us - @caro misses tøp

Instagram

Facebook