Minimalistisches Leben?

Ich sehe es immer mehr und mehr, ob auf Instagram oder Youtube oder Blogs, der Trend geht seit Jahren schon in die Richtung des minimalistischen Lebens. Also einfach mit so wenig Sachen wie möglich leben. Ja, vielleicht komme ich damit ein wenig spät, aber ich will jetzt dazu etwas sagen. Ich bin immer ganz erstaunt, wie MoinYamina auf Youtube das zum Beispiel perfekt vorführt. Wie einfach es doch scheint. Und immer denke ich, ist das möglich? Wird man so glücklich? Und letztendlich ging mir ein Licht auf, ich lebte so minimalistisch wie überhaupt in Neuseeland. Das war mir gar nicht wirklich bewusst bis vor ein paar Wochen. Dieser Lebensstil ging aber auch nicht anders, wenn man in einem Auto lebt.

 

 

Wir haben zu 2. für 5 Monate in einem Auto gelebt. Alles Wichtige was wir hatten, war mit uns und wir brauchten nicht viel. Als ich damals meinen Rucksack gepackt hatte, hatte ich kurze Zweifel, da soll mein Leben für die nächsten 5 Monate drin sein? Und doch gibt es sogar Leute die Monate nur mit ihrem Handgepäck reisen. Und sie sind glücklich, was ich verstehen kann. Es lenkt einen nichts ab, man hat nur das, was man braucht, man ist nicht im Übermaß von so vielen Dingen, dass man vielleicht sogar gar nicht realisiert WIE viel man eigentlich besitzt. Es wirkt einfach befreiend. Das hört sich so sehr nach Klischee an, aber es stimmt einfach. Nun war ich aber damals auf Reisen und hatte jeden Tag, also fast jeden Tag, etwas zu tun und Aufregendes vor mir und Freunde, mit denen man sich beschäftigen und reden konnte. Wir waren richtig altmodisch, aßen jede Mahlzeit zusammen und spielten Karten, die Handys lagen irgendwo im Auto. So richtig 90'er. Nun kam ich also nach 5 Monaten nach Hause, nachdem ich so minimalistisch gelebt habe, sogar ohne Strom und Wlan und fließendes Wasser (was doch ein bisschen zu viel des Guten manchmal war haha!) und stand vor einem Überfluss an Dingen. Mein Zimmer war so, wie ich es verlassen hatte, natürlich. Und ich hatte einfach so viele Sachen. Das ist mir vorher nie bewusst gewesen, aber ich war am Anfang richtig überfordert, wieder so viel Zeug zu haben.

 

 

Ich habe bis heute zum Beispiel nicht meine Playstation 3 angefasst, dementsprechend auch keine der Spiele. Viele meiner Bücher sehen auch natürlich schön aus, aber mehrmals durchlesen? Ich weiß nicht, ob ich das Mal tun werde. Gitarre spiele ich wahrscheinlich auch nur ein Mal im Jahr. Trotzdem kann ich mich nicht trennen, weil alle Sachen doch Geschichten erzählen UND ich immer denke, was ist, wenn ich irgendwann Lust bekomme, die Sachen zu benutzen? Und dann vermisse ich sie doch und dann ärgere ich mich. Dabei wird das so selten passieren und das Geld könnte ich für wirklich brauchbare Anschaffungen verwenden, oder für Reisen ausgeben. Vielleicht raffe ich mich irgendwann mal auf und haue alles weg, was ich nicht brauche. Trotzdem merke ich, wie mich das Leben in Neuseeland doch beeinflusst hat, denn ich denke über meine Kaufentscheidungen immer zwei Mal nach - brauche ich das ganz wirklich? Benutze ich das noch in ein paar Monaten? Oder ich gebe mein Geld noch mehr eher für Ereignisse als für materielle Dinge aus, wenn sich Freunde oder Bekannte immer große materielle Anschaffungen holen, die sich eigentlich nicht bräuchten, sondern weil es halt cool ist, schüttle ich innerlich stark meinen Kopf.
Insgesamt habe ich also einen großen Respekt an Leute, die das minimalistische Leben wirklich durchziehen und machen. Es ist befreiend und man kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren und es sieht sowieso viel schöner aus, als eine zugeräumte Wohnung, mal davon abgesehen. Wie steht ihr zum Minimalismus Trend? Ist das doch nur wieder eine Frage der Zeit, bis das Gegenteil Trend wird? Oder ist es sinnvoll?

 

Jahresrückblick - Januar bis Mai 2016

So, dann wage ich mich wohl auch mal an einen Jahresrückblick. Ich mag eigentlich solche Sachen sehr, ich mache Videos und Fotobücher, alles abzuschließen und zurückzublicken beruhigt mich selbst. Aber ich bin mir immer unsicher ob andere Leute das auch gerne lesen wollen, gerade wenn natürlich alle ihre Jahresrückblicke raushauen kann man das irgendwann nicht mehr sehen. Wie zu Weihnachten, ich hatte schon genug Weihnachtsbäume gesehen bevor überhaupt unser aufgestellt war. Dann versuche ich mal so gut wie möglich alles zusammenzufassen.

 

Januar 2016 - Noch in Neuseeland und genossen
 
Dort wusste ich noch nicht, was das Jahr für mich bereithält. Wir starteten als erste in der ganzen Welt ins neue Jahr in Queenstown, was ein Gefühl Happy New Year Sprachnachrichten zu verschicken, wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist. Wir haben viel erlebt, natürlich, ich vergesse immer wieder, dass ich Anfang des Jahres noch dort war. Wir fuhren Richtung Lake Tekapo, haben das blauste Blau der Welt gesehen, sahen Pinguine und ich schwamm mit Delfinen, ich kann wohl sagen, dass das der beste Tag des Jahres war, am 12.01., so früh schon das Beste. Wir trafen alte Freunde wieder, mit denen wir gereist sind. Pascal schwamm mit Robben. Wir fuhren wieder auf die Nordinsel zurück. Reparierten unser Licht am Auto, vom Unfall vor Monaten. Und fuhren an Orten, die wir schon gesehen hatten, aber so schön fanden um noch einmal hinzufahren. Und erreichten am 31.01. Taupo.

 

 

Februar 2016 - Nach Neuseeland ging es auf nach Hause
 
In Taupo blieben wir eine ganze Weile und genossen unser einfaches Leben und gingen jeden Tag baden, da es schön warm war zu der Zeit. Wir fuhren dann weiter in den Westen, wo wir beim ersten Mal, als wir auf der Nordinsel waren, nicht hinfuhren. Surf Highway 45 und Raglan, waren ein Teil davon und ich liebte die Atmosphäre dort. Komplette Surferwelt und alle so entspannt, wie ich noch nie jemanden gesehen hatte. Wir fuhren wieder hoch nach Rotorua, mit dem Gedanken, bald neigt sich unsere Reise dem Ende. Noch einmal nach Tauranga um das nachzuholen, was wir beim ersten Mal nicht getan hatten, als wir dort waren, uns aber empfohlen wurde von 2 Kiwis, die dort lebten. Richtung Coromandel und die schönsten Strände der Welt sehen, nach meinem Gefühl, wir lebten im Paradies. Die Zeit kurz vor dem Ende war am schönsten, vielleicht weil man bemerkt, wie gut man es doch eigentlich hat? Am 16.02. gaben wir unser Auto "Bob" ab und mussten mit unseren Rucksäcken nach Auckland für eine Nacht ins Hostel. Am 17.02. flogen wir dann von Auckland aus nach Hause. Ein sehr langer, aber im Gegensatz zum Hinflug, entspannter Flug. Total fertig kamen wir am Flughafen an, endlich unsere Familien wiedersehen nach so langer Zeit, aber wir wurden überrascht und fast all unsere Freunde standen mit einem großen Plakat da. Ach was hab ich sie vermisst.
Zurück in Deutschland musste man sich an den Überfluss von Dingen, die man auf einmal wieder hatte, erst einmal gewöhnen und an den Alltag. Ich traf mich nach und nach mit all meinen Freunden und kam schneller wieder in mein normales Leben, als ich dachte. Ich fuhr eine Woche später nach Nürnberg, um meine Internet Freundin zu besuchen. Der Februar war also der krasseste Monat von der Veränderung her. Meine Gefühle musste ich erst einmal alle ordnen.

 

 

 März 2016 - Mit noch vorhandenem Optimismus ins Jahr
 
Für mich begann das Jahr erst so richtig, Neuseeland ist ein eigener Abschnitt, März war also fast wie mein eigener Januar und ich startete durch, ich verbrachte so viel Zeit mit Freunden und mit Pascal. Wenn man sich ein halbes Jahr 24/7 gesehen hat und dann auf einmal nicht mehr ist das ein merkwürdiges Gefühl. Ich ging auf mein erstes Konzert des Jahres wieder, von Sunrise Avenue, was ich so sehr vermisst hatte. Ich fing langsam wieder an Fotos von Freunden zu machen und Ostern war Zeit für Familie. Ein wenig fing ich schon mit Bewerbungen an, für die Ausbildung zur Fotografin. Insgesamt ein guter, aber nicht sehr spannender Monat. Trotzdem plagte mich der Post Travel Blues und die Fernweh Gefühle und dieses Langeweile Gefühl, hörte aber nicht besonders darauf und unterdrückte es eher.

 

 

April 2016 - Zukunftspläne und die Angst davor
 
Es meldeten sich nach und nach immer mehr Studios, dass sie mich gerne zum Bewerbungsgespräch einladen wollen, was viele über Telefon taten und für mich, mit der Telefonierphobie, war das echt nicht einfach. Es kam aber nicht eine Absage, ja man könnte sagen, ich war stolz. Mit Hannover fing es an. 3 Stunden entfernt, ach ist doch egal, stört mich nicht. War aber nicht mein Fall. Zwischendurch ein Alligatoah Konzert, das war vielleicht genial, man kann es sogar auf Youtube nachgucken, WIE genial es war. Dann folgte Lübeck, ich muss sagen, das war auch nicht mein Fall, eher ein bisschen unheimlich könnte man fast sagen. Berlin als Nächstes, nichts Besonderes, aber nett. Dann Hamburg, super nett, wundervolle Bilder, bester Eindruck bisher. Kiel als Letztes und war auch echt gut. Es zog mich also in den Norden. Ich vereinbarte 2 Praktika in Hamburg und Kiel im Mai. Volles Programm also. Freute ich mich? Wer weiß das so genau, ich glaube in meinem Kopf kam das noch nicht so ganz an, dass ich da meine nächsten Jahre verbringen sollte, fernab von zu Hause und Freunde, aber das kommt noch.

 

 

Mai 2016 - Der erste Zusammenbruch
 
Gleich die erste Woche im Mai stand das Praktikum in Hamburg an. Über Airbnb hatte ich ein Zimmer in einem Haus in Hamburg, um dort zu übernachten. Nicole war so so lieb, ich bin froh, dass ich genau dort bei ihr war, sie hat mir wirklich geholfen. Aber auf jeden Fall musste ich leider eine Stunde Bus fahren in Hamburg, um ins Studio zu gelangen. Naja muss man durch. Am Montag war nur ein Teil des Ladens auf, also machte ich den halben Tag Passbilder und schnitt diese zu, was ein Spaß. Am nächsten Tag wurde ich eingeführt, sollte helfen so gut ich konnte und ich hatte das Gefühl, der Tag ging, und ging einfach nicht vorbei. Es zerrte sich ewig und ich fand keinen richtigen Draht, es machte kein Spaß und hatte das Gefühl an mir war sehr viel auszusetzen. Als ich in der Airbnb Wohnung war, fragte mich mein Host Nicole wie ich es fand und fing an zu weinen und meinte ich fühle mich dort einfach nicht wohl. Ich erzählte ihr meinen Tag und sie zeigte so viel Vertsändnis und meinte ich solle es lieber lassen. Recht hat sie, was ich gelernt habe, wenn etwas nicht passt, lass es. Sie war eine große Inspiration, hat mir viel von sich erzählt, das wir uns sehr ähneln und ich glaube, wäre sie nicht, hätte ich nicht den Mut gehabt abzubrechen. Am nächsten Tag sollte ich mit der Chefin zu einem Außeneinsatz, dafür sollte ich früher kommen, kein Problem. Ich habe noch einmal extra Puffer eingebaut, aber die Busse hatten einfach verdammt noch mal alle so eine riesen große Verspätung, womit ich nicht rechnen konnte, dass ich zu spät war und sie ohne mich losfuhr. Ich durfte dann mehrere Stunden Papier falten, was ein Spaß, erneut. Als sie etwas wütend wiederkam, hatte ich schon längst meinen Entschluss gefasst und gemeint ich möchte abbrechen. Sie hatte Verständnis, alle Anderen auch. So blieb ich noch einen Tag in Hamburg, denn es war Himmelfahrt und Feiertag und Pascal wollte kommen. So verbrachten wir noch einen Tag dort und fuhren gemeinsam zurück nach Hause. Berlin hatte mir unterbewusst sehr gefehlt, Hamburg ist einfach nichts für mich. Berlin ist die einzig wahre Großstadt.

 

Das dann erst mal allen zu erklären war anstrengend, immer wieder das durchgehen, alle reagierten gleich, trotzdem fühlte ich mich nicht gut. In dem Gespräch mit meinem Host Nicole, keimte der Gedanke auf, dass eine Ausbildung gar nichts für mich ist, was auch stimmt. Die Idee vom Studium kam auf. Es machte mich zwar fertig, dass das Praktikum so einen schlechten Einfluss hatte, aber ich wollte nicht so schnell aufgeben. Musste ich das nur noch meinen Eltern beibringen. Sie waren nicht sehr begeistert, aber akzeptierten es. Kiel sagte ich ab. Neues Ziel vor meinen Augen.
Nebenbei durften aber natürlich meine Freunde nicht fehlen und ich fotografierte auch eine Jugendweihe. Ich gewann sogar ein Fotoshooting durch adidas neo und wir wurden von Peter Fauland fotografiert in Berlin. Das war mal eine Erfahrung nicht hinter der Kamera zu stehen. Insgesamt also ein durchwachsener Monat und ein Start in eine schwierige Phase.

 

Neuseeland wir kommen!

Ja wie ihr seht ist der Header anders und es wird sich noch mehr ändern! Ich fliege nämlich heute, um genauer zu sein in ein paar Stunden nach Neuseeland, zusammen mit Pascal. Die Idee war schon länger da, vor allem im letzten Schuljahr wollten wir nicht gleich weitermachen mit der Schule sondern eine Auszeit nehmen sozusagen, die Welt sehen, so wie viele Jugendliche die die Schule gemacht haben. Wir wussten aber nicht was und nicht wohin. Meine Richtung ging doch die ganze Zeit ans Ende der Welt, Australien vielleicht? Pascals Vorstellung war eher die USA, dort lohnt es sich aber nicht vor 21 Jahren hinzureisen, finden wir. Da gerade Sophia auf ihrem Blog "Lichtwanderer goes New Zealand" mich so fasziniert und sehr inspiriert hat, habe ich vorgeschlagen warum wir nicht nach Neuseeland wollen? Wir erkundigten uns ein wenig und das Land gefiel uns auf Anhieb, auch Lynn (zu wenig Zeit zum markieren hier wird schon Stress gemacht!) ist gerade dort und aus einer Idee wurde ein Traum und den setzen wir jetzt um! Wir schreiben uns wieder wenn ich den Flug gut überstanden habe, wir fliegen über Abu Dhabi und Melbourne nach Auckland. Bis dahin hoffentlich gut erholt! 

Flug, Auckland & Waiheke Island

Lange nichts hier los gewesen, ich muss erstmal die Zeit dazu finden. Aktuell schreibe ich aus einem Hostel in Waiheke Island, wunderschön hier. Aber zurück zum Anfang, der so startete indem es eigentlich nicht mehr schlimmer ging, wir wollten eigentlich erst nach Abu Dhabi, landeten wegen dem Wetter aber in Dubai, geht ja noch, von da aus dann nach Abu Dhabi. Wegen der Zwischenlandung hatten wir keinen Aufenthalt, konnten also gleich durchlaufen. Weiter gehts mit dem 13 Stunden Flug nach Melbourne. Der Anfang ging, alles ganz gut, dann bekam das Kind hinter uns jedoch Atemprobleme, schlimme Atemprobleme. Vielleicht auch Herzstörungen, es sah sehr schlimm aus, gebrochen hat es auch mehrmals, die ganze Besatzung stand herum hat alles mögliche versucht, es wurde per Lautsprecher gefragt ob ein Arzt anwesend sei, mehrere haben sich gemeldet, es wurde dann etwas gespritzt, mit Atemmaske geholfen. Nach vielen Stunden wo 10 Leute um uns herumstanden alle halb rufen, die anderen haben einfach nur geglotzt ist es schon schwer nach fast 20 Stunden ohne richtigen Schlaf nicht genervt zu sein. Es wurde nicht besser, also mussten wir eine Zwischenlandung in Perth machen. Das Kind kam zum Krankenhaus und nach ewigem Warten ging es dann weiter. Durch das Ganze aber haben wir unseren Anschlussflug nach Auckland verpasst, super. Haben einen Ersatzflug bekommen und wir mussten auch nur  ein paar Stunden warten. Endlich in Auckland anggekommen waren wir froh die ganzen Strapazen hinter uns zu haben, dachten wir. Wir wurden aufgerufen, unsere Gepäcke waren noch in Melbourne, obwohl uns gesagt wurde, dass sie weitergeleitet werden bis nach Auckland, super. Haben dann ein Notfallkit bekommen mit einem T-Shirt in XXL, bisschen Shampoo, einer Bürste und Zahnbürste und Zahnpasta, damit waren wir abgeschrieben und müssen zusehen wie wir klarkommen. 

Im Hostel angekommen endlich geduscht und mal ausgeschlafen, haben wir in Auckland den ganzen organisatorischen Kram erledigt, Bankkonto, Sim Karte usw. Das Hostel war nett, unsere Mitbewohner auch ganz cool, also nicht alle, aber so gut wie. Jedoch herrschte dann doch ein wenig Grüppchenbildung da wir vieele Franzosen dort hatten. 
Die Stadt haben wir dann noch ein wenig erkundet, sind auf den Mt. Eden gestiegen, dessen Ausblick übrigens wirklich wunderschön ist und der Aufstieg es auf jeden Fall wert ist. Ansonsten ist die Stadt nicht so beeindruckend wie ich dachte, ich wollte eigentlich auch bloß bald raus dort. 
 
 
 
 In Deutschland hatten wir noch diskutiert ob wir ein Auto kaufen wollen, aber ich habe dann eingesehen, dass es hier doch wirklich viel praktischer ist eines zu haben. Ziemlich spontan. Haben uns also umgesehen überall, sind nur nicht wirklich fündig geworden, bei trademe (pendant zu ebay) müssten wir durch Auckland fahren meistens und Pascal als Fahranfänger ist das nicht Geheuer. Die ganzen Bestimmungen wie Tüv, Registrierungsnummer usw. sind auch ziemlich viel aufeinmal , da wir nur bis Sonntag früh gebucht hatten und wir Freitag uns belesen hatten, huch. Dann haben wir durch Sophia, danke nochmal du hast uns den Arsch gerettet, die Seite kiwicruisecontrol gefunden, eine Deutsche die selbst Backpackerin war, mit ihrem Mann der Mechaniker ist. Haben dort angerufen und nur noch ein Auto war da, was ein Glück! Wir haben uns dann verabredet, sie wohnen eine halbe Stunde Autofahrt von Auckland entfernt, wir sind also mit Zug hin. Super nett dort und helfen einen wo sie können, wir haben es uns also angesehen, Pascal ist schon Probe gefahren und wir kaufen es! Am Donnerstag können wir es uns abholen. Juhu!
Nur was machen wir bis dahin? Wir sind jetzt auf einer Insel, eine halbe Stunde entfernt von Auckland, namens Waiheke Island, das pure Paradies. Hier sind wir auch wieder im Hostel, das gefällt mir besser als das in Auckland, die Leute sind offener. Heute haben wir die ganzen Strände erkundet, einfach wunderschön, ich denke wären wir im Sommer hier, wäre es noch schöner da man auch baden gehen könnte, aber das macht nichts.
 
 
 
 
 
 Gerade sitze ich hier auf der Couch alle um mich herum, Pascal spiel Filmeraten mit den Anderen, ich glaube die Situationen werden mir jetzt schon in Deutschland fehlen, das ständige um einen herum.
Ist ja doch einiges zusammen gekommen, ich melde mich dann wenn es wieder Neuigkeiten gibt! Achja übrigens versuche ich auch Videos auf Youtube hochzuladen, wer will kann vorbeigucken *klick* Bis dahin lebe ich weiter im Paradies :D

Lange nichts gehört!


Wow okay ich weiß, ich habe eeewig nichts mehr geschrieben, zu Hause war ich noch voll motiviert und dachte mir, dass ich den Blog komplett als Reiseblog und ein wenig Fotografie umgestalte, aber jetzt wo ich hier bin, hatte ich einfach nie Lust zu schreiben. Ich mache schon die Videos auf Youtube die viel Zeit einnehmen und in meinem Reisetagebuch schreibe ich schon alles auf, da habe ich keine Lust irgendwie alles doppelt zu schreiben, aber jetzt hat mich doch ein wenig Motivation gepackt!

Mal sehen das letzte Mal waren wir noch auf Waiheke Island, das ist schon wieder über einem Monat her!
Seitdem haben wir unser Auto bei kiwicruisecontrol geholt ein Toyota Estima, ein typischer Campervan, wir haben ihn Bob getauft. Bob ist jedoch auch ein kleines Mädchen manchmal. Wir sind dann erstmal rauf in den Norden gefahren! Zu den Bay of Islands, super schön, ich habe das Gefühl dort scheint immer die Sonne. Wir waren in Paihia, schönes Städtchen aber mir zu sehr touristisch ausgelegt. Schliefen zwischendurch auf Campingplätzen mit unserem Bob, trafen interessante Leute und sahen viel von Neuseeland. Dann endlich kamen wir am nördlichsten Punkt Neuseelands an, Cape Reinga. Atemberaubende Natur und Aussicht, der Pazifische Ozean trifft auf das Tasmanische Meer, so war das glaube ich :D
 
 
 
 
 
 
  Langsam fuhren wir wieder runter in den Süden, sahen dabei einen Wasserfall und schliefen auf Campingplätzen mit Wlan! Man lernt als Camper Strom und Wlan sehr zu schätzen glaubt mir und Bibliotheken mit Steckdosen zu lieben. Spontan entschieden wir uns von Ngatea aus zu den Waitomo Caves zu fahren, die Höhle mit den wunderschönen Glühwürmchen. Gesagt, getan, am nächsten Tag ging es dorthin (mit Auto ist man einfach so unabhängig, so gut!) 49$ ist finde ich doch ein wenig zu viel für die Tour, aber es hat sich trotzdem für mich gelohnt, ein einmaliges Erlebnis ist es alle Mal! Da meine Mama an dem Tag Geburtstag hatte und soo neidisch war habe ich ihr ein kleines Glühwürmchen Kuscheltier gekauft, bekommt sie dann zwar ein wenig später, aber egal!
 Abends dann noch nach Mangakino, da es dort einen kostenlosen Campingplatz gibt, als Camper lernt man außerdem viele kleine Orte kennen, da man immer gucken muss wo es kostenlose Campingplätze gibt, beste App dafür ist CamperMate!
 
 
 
Von dort aus ging es nach Rotorua, so eine wunder,wunderschöne Stadt! Wir haben sie beide so geliebt, wir blieben dort auch insgesamt eine Woche, was für unsere Verhältnisse schon wirklich viel ist! Vorher ging es aber zum Thermal Wonderland, alles vulkanische Aktivitäten und einen Geysir konnte man sich angucken, leider war der Gestank zu viel für mich, sehr starker Schwefelgeruch. Anscheinend hat es kaum wen anders gestört, merkwürdig!
Rotorua hat uns mit dem schönsten Wetter beglückt und das nutzten wir aus, wir waren jeden Tag in der Stadt und haben uns viel angeguckt, gemacht nichts, aber Rotoruas Schönheit aufgenommen, auch wenn es selbst dort noch öfter mal nach Schwefel gestunken hatte.
 
 
 
 
 
 
 Wir machten von dort aus auch einen Ausflug nach Tauranga, mit der schönste Strand den ich gesehen hatte, auch wenn er mich ein wenig an die Ostsee erinnert hatte. Wir haben dort sogar einmal für den Campingplatz bezahlt, endlich mal wieder Duschen und sogar eine Küche! Sogar einen Toaster!! Wir haben uns noch nie im Leben so über Toaster gefreut. Und einen Ofen. Tauranga an sich ist auch schön, aber auf Rotorua haben wir uns auch wieder gefreut!
 
 
 
 Irgendwann leider muss man sich aber auch nach einem Job umgucken, denn das Geld reicht nicht ewig. Also taten wir das und am nächsten Tag erhielten wir sogar einen Anruf, von dem Mahons Amusement Park, dort könnten wir arbeiten wenn wir wollen würden, jaaaa natürlich! Es ist eine Art Martinimarkt, Rummel, Carnival, ich weiß nicht worunter ihr es kennt. Also ging es dann darauf die Tage nach Gisborne denn dort war der Rummel als Nächstes.
Total aufgeregt was uns dort erwarten würde kamen wir an, meine Sorge war, dass die Leute dort auch hoffentlich nett sind! Wir sind dann Judy begegnet, die Chefin dort mit sozusagen und sie war so nett und lieb und lustig, dass meine Angst gleich verflog, sie zeigte uns alles und in 2 Tagen würde es dann losgehen. Puh okay. Campen durften wir dort. Dort waren natürlich noch andere Camper, abends saßen einige dann sogar noch zusammen und ich war schon deprimiert, jedoch wurden wir dann auch eingeladen und saßen alle zusammen am Feuer! So lernten wir Anna und Ann-Kristin aus Deutschland kennen, die zusammen reisen, Albrecht (alle nennen ihn nur Al, wer kann das schon auf Englisch aussprechen?) auch aus Deutschland, Laura und Keith, aus Finnland und Schottland und Rose aus Holland kennen. Es war ein schöner Abend und so gingen wir glücklich ins Bett.
Die ersten Arbeitstage brachen an und es war entspannter als ich dachte, ich war bei der Hüpfburg und musste Coupons entgegen nehmen und auf die Kinder aufpassen, keine große Sache.
Die Öffnungszeiten vom Rummel sind sehr merkwürdig,von 10-17 Uhr, zu früh für uns eigentlich!
Die Tage waren dann vorbei und die nächste Station stand an, Hastings, wir hatten ein paar Tage dazwischen zum hinterherreisen.
In Hastings habe ich gewechselt zu einer größeren Hüpfburg, Curly Potatoes und zum Eis, jeden Tag etwas Anderes! Mit den Anderen wurden wir auch immer dicker und veranstalteten abends sogar Backpacker Filmeabend mit Baymax! :D
 
 
 Am letzten Tag von Hastings wurden wir alle gefragt ob wir noch weiter mitkommen wollen würden, natürlich! Coole Leute, coole Arbeit, mehr Geld, wer sagt da nein? Rose. Sie wollte mehr reisen, war auch schon länger dabei als wir und so haben wir uns wehmütig von ihr verabschiedet! Wir 5, Anna, Ann-Kristin, Al, Pascal und ich haben beschlossen zusammen weiter zu reisen, da wir uns so gut verstehen!
 
 
 
(Alle in Arbeitskleidung und Pascal alleine unter Mädels auf dem 2. Bild! :D) 
 
 Wir fuhren also zurück nach Napier, verbrachten dort 2 Tage, gingen hoch zum Lookout und genossen unsere freien Tage! Danach ging es zum Cape Kidnappers, aber wir haben nicht Ebbe und Flut mit eingerichtet also liefen wir nur ein paar Stunden am Strand entlang bis es zu knapp wurde. War trotzdem schön anzusehen! Wir wollten eigentlich noch zum Te Mata Peak aber wir haben lieber ein anderes Auto geküsst beim Ausparken (wie Anna es so schön formuliert hat), doof gelaufen, ein Glück haben wir eine Versicherung!
Der nächste Tag hielt nur schlechtes Wetter für uns bereit also auf zu einem Campingplatz mit Küche. 6$ für Küche, warme Dusche und Waschmaschine und sooo freundliche Besitzer! Wir hatten uns entschlossen Lasagne alle zusammen zu machen, das tat so gut mal nicht Reis, Nudeln oder Haferbrei zu essen und es wurden fast alle satt, außer Al ^^'
 
 
 
 
 
 
 
 
 Am letzten Tag ging es noch zum Castlepoint, wir waren wieder nicht mit dem besten Wetter beschenkt worden, aber egal! Die Aussicht ist malerisch und man kann dort fast überall rumklettern, einen Schritt zu weit und man kommt dem Ozean näher als man will, und der Leuchtturm sieht auch wieder super schön aus!
Dann kamen wir in Carterton an und die Arbeit ging weiter, dieses Mal war ich bei den Crazy Sippers, einfach nur Flaschen in lustigen Formen für 10$ mit Sprite, Fanta, Cola usw. Carterton ist auch sehr klein, also war nicht viel los. Die Tage vergingen schnell. Von dort aus dann nach Feilding, auch wieder ein kleines Städtchen, dort sind wir auch gerade. Zwischendurch ist nichts spannendes passiert, da es ziemlich dicht beieinander liegt. Jetzt warten wir bis Samstag bis es Arbeit gibt und vertreiben unsere Zeit, gestern waren wir im Kino, heute sehen wir uns Feuerwerk in Palmerston North an. Wahrscheinlich machen wir noch bis Wanganui mit und dann gehts auf die Südinsel!
Mal sehen wann ich mich wieder melde, bis dahin! Ein wenig länger geworden es tut mir leid! :D
 
 
 
 
 
 PS: Anna und Ann-Kristin haben auch einen Blog, schaut dort ruhig mal vorbei! :D

Mehr sehen, mehr erleben, mehr reisen

 

Ein Post mit Fotografie Bildern, was seltenes. Das ist Anna, mit ihr und 2 weiteren sind wir eine Zeit lang gereist. Es war eine wunderschöne Zeit, wir mussten aber Lebewohl sagen, da sie weiter arbeiten wollten auf dem Rummel, wir aber reisen. Ich habe auf dem Rummel Erfahrungen gesammelt und so gesehen ist die Arbeit etwas, was nicht jeder macht, das kann ich später mal meinen Kindern erzählen, ich habe mal bei solchen Geschäften gearbeitet und es war schön. Ich habe Leute kennen gelernt die seit 15 Jahren dabei sind, eine Oma die in Amsterdam bestimmte Brownies zu sich nimmt und mir die Geschichten erzählt, die Besitzerin die immer nett ist und einen ein gutes Gefühl gibt, die ganzen anderen Backpacker, von Schotte über Finne bis Australier und viele Deutsche. Wir waren fast schon eine kleine Backpacker Familie. Reisen, arbeiten, abends zusammen sitzen und quatschen.

 

 

 

Ich hoffe wir sehen uns nochmal wieder, versprochen haben wir es uns. 
Verstehen tu ich jetzt was jeder meint, dass es eine unvergessliche Zeit wird, ich vermisse öfter meine Freunde zu Hause, aber oft wird es verdrängt, da ich viele Leute hier habe, viele Abenteuer zu erleben. Und das beste ist, selbst wenn Neuseeland irgendwann vorbei ist, will ich auf ins nächste Land, mehr sehen, mehr erleben, mehr Leute kennen lernen. Hier sind die Leute alle so verdammt nett, Deutschland sollte sich davon eine Scheibe abschneiden. 
Pläne stehen schon, Thailand reizt mich, genauso wie Dänemark, und später irgendwann auch auf jeden Fall USA. Ich habe einen getroffen, der schon seit einem Jahr und 9 Monaten reist, er war in Asien, Australien gearbeitet, jetzt hier, er will noch mehr sehen. Deutschland? Nie wieder zurück am liebsten. Irgendwie hat es einen Reiz, ich könnte das hier auch ewig machen, selbst wenn ich kein Luxusleben führe mit nur einem Auto wo wir drin wohnen, öffentliche Duschen müssen wir suchen und kochen über einem Campingkocher, aber ich bin glücklich so. Ich mein, nicht jeder hat das und sieht das was ich sehe. 
 
 

Unsere Reiseroute in Neuseeland I [Nordinsel]

Da Neuseeland kein Riesiges aber doch ein großes Land zum einmal komplett Durchfahren und Erkunden ist, dachte ich, ich könnte ja mal unsere Reiseroute vorstellen. Dann auch gleich so Sachen erwähnen, die man sich angucken kann oder welche wir gemacht haben. Man muss gleich sagen, unsere Route war nicht perfekt. Gerade als wir mit dem Carnival mitfahren mussten, konnten wir uns natürlich nicht selber aussuchen, wo wir hinwollten. Außerdem wussten wir, dass wir noch mal auf die Nordinsel kommen, also haben wir nicht alles auf Anhieb dort gesehen, sondern erst als wir das zweite Mal dort waren. Und noch ein Punkt ist natürlich unser Auto, wir mussten immer auf Campingplätze ausweichen, die gerade in Großstädten auch nicht immer vorhanden waren. Aber insgesamt hilft das ja vielleicht jemanden. Wir standen als wir unser Auto hatten erstmal da "Ja und was nun?" Die Auswahl war so riesig, wo man überall hin kann, dass einen das vielleicht erst mal erschlägt.

 

 
Wir erhielten unseren Bob (unser Auto) in Takanini, eine halbe Stunde ungefähr von Auckland entfernt, wir wissen bis heute nicht, ob es ein Vorort von Auckland ist oder eine eigene Stadt haha. Wir wollten auf jeden Fall weg von Auckland!
 
Auckland - Whangarei - Paihia - Cape Reinga
(Habe ich extra für euch gezeichnet hihi :D)

Da wir der Meinung waren, ganz oben in den Norden kommen wir nicht noch einmal hin, sind wir da gleich zum Anfang hingefahren. Also bloß raus aus Auckland! Diese Stadt war mir einfach nix, nicht so, wie ich mir Neuseeland vorgestellt hatte. Also ging es zum ersten Roadtrip! Auf nach Whangarei.
Dort war unser erster Campingplatz, wir blieben dort 2 Nächte ungefähr, schauten uns die Stadt an und den Wasserfall. Dies war unser erster Wasserfall und wir waren extrem fasziniert! 
 

 

 

 

 Dann ging es weiter nach Paihia. Wir haben uns sagen lassen, das sei eine wunderschöne Stadt. Ich fand sie wirklich schön, aber sehr touristisch, klar wir haben uns dort vielleicht auch genau in dem Teil aufgehalten aber es war trotzdem schön! Und endlich richtig am Meer, so schön. Bei wirklich gutem Wetter, aber es war noch ziemlich kalt. 
 
 
Und dann kamen wir zu unserem ersten richtigen Ziel, Cape Reinga! Das war so das erste Große was wir in Neuseeland gesehen haben und wir waren fasziniert. Alles sah wunderschön aus und riesig und wow! Im Endeffekt gab es schönere Plätze, aber für den Anfang ist das echt gut! Der Leuchtturm und die 2 Meere die aufeinandertreffen haben uns lange Zeit in Anspruch genommen. Wir sind sogar runter bis zum Strand gelaufen, wo niemand war, ich schätze wegen der Kälte und dem Wetter. Sandboarding haben wir nicht gemacht, irgendwie waren wir zu doof die Sanddünen zu finden und es war schon spät, ups. 
 

 

 

 

Waitomo Caves - Rotorua - Tauranga
 
 

 

Es ging dann also wieder zurück nach Auckland, natürlich nicht an einen Tag. Und von da aus zu den Waitomo Caves! Dort wollten wir unbedingt hin, die Glühwürmchen in der Höhle, so süß! Dafür 49$ war schon echt heftig, zum Anfang hat man das Geld noch. Zum Schluss hätte ich nie so viel Geld ausgegeben dafür, man kann auf der Südinsel ein paar Höhlen umsonst finden oder wir hatten auch mal auf einem Campingplatz ganz viele Glühwürmchen. Man fährt halt mit dem Boot die paar Meter eine Weile Auf und Ab und das war es mit den Glühwürmchen, davor noch viel über die Höhlen an sich. Es war schön, aber nicht so viel Geld wert! Letztendlich muss man es selbst entscheiden.

 

 

Dann waren wir in Mangakino, nur aufgrund  des Campingplatzes, da es der einzige Kostenlose war. Superschönes kleines Fleckchen, süße verschlafene Stadt. Als wir dort, waren hat die Feuerwehr ihren Tank mit Wasser gefüllt, sieht man auch nicht so oft haha!

 

 
 

 Und wir kamen zu einer unserer Lieblingsstädte, Rotorua! Sie erinnerte uns auf eine Art an unsere Heimatstadt, aber auch sonst war sie wirklich schön. Leider roch sie nicht ihr Aussehen entsprechend. Oft tritt noch an Stellen Schwefel aus. Die ganze Gegend ist dafür bekannt, so kann man zum Beispiel auch einen Geysir bestaunen oder generell das Thermal Wonderland. Wirklich spannend, da man so was selten sieht, aber ich habe den Geruch irgendwann nicht mehr ausgehalten, vor allem weil wir da noch vor dem Mittagessen waren. Auf leeren Magen macht es das nicht besser. Trotzdem empfehlenswert! Raften kann man auch, wir schliefen genau an der Raftingstelle bei den Okere Falls. Dort sind wir auch bei der Rücktour reingesprungen, da es dann wärmer war, also an einem Seil reingeschwungen wo die Wasserfälle reinfließen!

 

 

 

 

 

 

Von Rotorua aus sind wir dann nach Tauranga gefahren für eine Nacht. Es war ein schöner Tagesausflug sozusagen! Der Strand hat uns einfach so extrem an die Ostsee erinnert. Lustiger Fakt: Beim ersten Mal sind wir dort nur am Strand und in der Stadt gewesen, aber nicht auf dem berühmten Berg Mt. Maunganui, empfanden wir als nicht so wichtig. Später trafen wir 2 Kiwis, die aus Tauranga kamen und selbst Urlaub machten und fragten uns, ob wir in Tauranga schon waren und auch den Berg bestiegen haben, wir verneinten und daraufhin haben sie uns so befohlen, dass noch nachzuholen! Sie haben so lange geredet, dass wir das auf der Rücktour wirklich gemacht haben! Das war anstrengend, aber Details dazu später.

 

 

 

 

 

Und danach ging es dann zum Carnival und reisten mit ihm weiter. Das wars aber erstmal so weit zu Teil 1. Ich hoffe der ein oder Andere fand es interessant! 

Caro

Hallihallo! Ich bin Caro, 20 Jahre alt und liebe Konzerte, das Meer, meinen Freund, Sonnenuntergänge und meine Kamera. Mit guter Laune gehe ich durchs Leben und freue mich über jeden, den ich durch die Fotografie kennenlernen kann. Gesiezt wird hier nicht, denn das ist nicht meine Art. Außerdem halte ich private und unglaublich schöne Augenblicke von euch fest, das passt dann schlicht und einfach nicht.
 
 

Die Fotografie begleitete mich schon mein ganzes Leben lang und es war schon immer mein Traum Fotografin zu werden und das bin ich nun auch nebenbei. "Ich liebe es einfach Menschen zu fotografieren" sagt fast jeder nicht wahr? Und natürlich ist das auch offensichtlich, aber es stimmt auch einfach, jeden Menschen auf seine Art festzuhalten ist das Schönste was ich mir vorstellen kann. Was gibt es besseres als Menschen glücklich zu machen? Wenn ich sehe, wie sich immer wieder über meine Bilder gefreut wird, geht mein Herz auf und ich denke, dass ich nie etwas anderes machen möchte.
 
Mein Ziel ist es übrigens euch wirklich darzustellen, ich möchte, dass ihr die Fotos anseht und euch wiedererkennt. Wenn nun mal euer T-shirt gerade Falten schlägt, dann ist das so, denn das seid nun mal ihr in dem Moment und wenn ihr gerade verträumt euch in die Augen guckt, springe ich nicht dazwischen um es gerade zu machen! Ihr könnt bei mir einfach nichts falsch machen, denn ihr seid nun mal ihr.
 
Außerdem arbeite ich nur mit dem natürlichen Licht, welches mir zur Verfügung steht, das ist noch mal eine ganz andere Herausforderung. Ich persönlich finde es schöner, als das künstliche und gestellte eines Studios, davon bin ich einfach kein Fan, deswegen fotografieren wir immer draußen in der Natur, das ist einfach am natürlichsten! Sonnenuntergänge, die Blüten im Frühling, der See, selbst Regen, all das kann in einem Studio nicht geboten werden und die Natur ist so schön, das können wir doch nutzen.
 
 

Abgesehen davon, bin ich immer auf der Suche nach Abenteuern, seit meiner großen Reise nach Neuseeland bin ich reiseüchtig und möchte am liebsten die ganze Welt sehen. Wenn ich nicht eine Reise in Aussicht habe, werde ich irre, ich muss immer mich auf ein neues Land und neue Erfahrungen freuen können! Auch während meinen Reisen dokumentiere ich alles und lasse mich davon inspirieren.
 
 
 
 
 
Außerdem liebe ich noch:
• Musik, mein Musikgeschmack ist sehr breitgefächert, aber es muss fast immer und überall Musik laufen, dann fühle ich mich besser.
• Schokolade! Ich bin so ein Schokojunkie, ich brauche Schokolade einfach zum Überleben und nichts schlägt die Guylian Meeresfrüchte.
• Weihnachten und generell die Weihnachtszeit, es ist immer so schön kuschelig, alles ist immer so schön geschmückt, die ganze Atmosphäre ist einfach toll!
• Strandspaziergänge, am besten noch wenn die Sonne gerade untergeht, die volle Portion Kitsch quasi!
• Tattoos! Ich selbst habe zwei Tattoos, aber es sollen noch mehr werden und Menschen mit vielen Tattoos faszinieren mich total.

 

 

 

 

Wer noch mehr Einblicke bekommen möchte, sollte auf meinem Blog vorbeischauen. Dort schreibe ich über alles was mir in den Sinn kommt. Fotografie, private Sache, Reisen. Einfach alles, was mich stört und was mich glücklich macht. Also setzt euch doch gemütlich hin und stöbert ein bisschen rum, wenn ihr Lust habt.
 
Und wenn ihr nun denkt, wir passen zusammen und ihr möchtet gerne von mir fotografiert werden, dann schreibt mir einfach eine Nachricht mit eurer Geschichte und ich antworte so schnell wie möglich! ♥
 
Footergrafik Text Caroline Mäske

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