Die bunte Insel Burano

Am Samstag haben wir noch einen kleinen Ausflug nach Burano gemacht! Natürlich ist Venedig wunderschön, aber Burano sollte ebenso wunderschön sein, vor allem wenn man überall auf allen Blogs davon liest. Es wird ja schon von jedem als Blogger und Fotografen Paradies beschrieben, und das stimmt auch! Die ganzen bunten Häuschen machen sofort gute Laune, sobald man sie sieht!
Wir sind ganz einfach mit dem Wassertaxi von der Station „Fondamenta Nuove“ los. Das sind ungefähr 40 Minuten Fahrt. Seekranke Leute müssen aber keine Angst haben, es ist total entspannt und es gibt so gut wie keinen Wellengang. Ich hatte schon kurz Angst, dass das Wasser Bekanntschaft mit meinem Essen macht, aber nichts, alles gut! Seid schnell beim Platz suchen, sonst dürft ihr die ganze Zeit lang stehen, da hätte ich nicht ganz so Lust drauf! Ich bin zwischendurch noch mal kurz eingenickt auf Pascals Schulter, weil ich so müde war, upsi. So lange ich nicht anfange zu sabbern ist ja alles gut, würde ich sagen.

 

 

 

Angekommen sieht man erst mal wie die ganzen Besuchermassen auf die Insel strömen und denkt sich schon, oh shit. Und man folgt auch erst mal der Masse, aber man kann dem leicht entgehen. Obwohl die Insel nicht wirklich groß ist mit 670 Meter Länge und 450 Meter Breite, aber man kann sich trotzdem vor den Touris "verstecken". Am Anfang sind wir noch der Masse gefolgt, bis uns dann das auf die Nerven ging, dass man über keine Brücken laufen konnte, ohne in Selfies reinzurennen, denn jeder möchte ein Bild auf der Brücke haben, aber Venedig Taktik ist alles. Verlauft euch, so gut es geht, und bam! Wir waren weitestgehend alleine und konnten superschöne Fotos machen und die Insel genießen. Manchmal waren wir uns unsicher, ob wir auf irgendwelchen Höfen waren oder noch in erlaubten Gassen, aber naja haha!


 

Aber warum die ganzen Häuser bunt sind, weiß niemand genau. Es gibt zahlreiche Gerüchte und Geschichten darüber, für die Orientierung der Fischer bis hin zu, dass jede Familie eine Farbe besitzt und das an ihrem Haus zeigen, oder sogar einfach nur die Freude, dass die Pest sie nie erreicht haben damals. Wer weiß schon die genaue Geschichte, wahrscheinlich glaubt jeder Anwohner einer anderen Geschichte. An sich haben uns die Bewohner der farbenfrohen Insel manchmal ein wenig leidgetan, sie müssen jeden Tag mit den ganzen Touristen leben, die vor ihren Häusern posieren als gäbe es kein Morgen mehr. Durch die Stadt laufen ist quasi unmöglich außer du hast sehr viel Zeit mitgebracht. Vielleicht haben sie sich aber auch schon einfach damit abgefunden.

 

 

 

Auf jeden Fall eine sehenswerte Insel, die einem gleich gute Laune bringt, sobald man dort ist. Ich finde solche bunten, positiven Häuschen könnte es öfter geben, dann wären bestimmt weniger Menschen schlecht drauf!
Zu dem Wochenende insgesamt ist übrigens zu sagen, dass es wunderschön war. Das war ein einprägsames 3 Jähriges und jeder sollte mal Venedig in seinem Leben besucht haben. Obwohl es so heiß war, haben wir uns durchgekämpft und uns so viel wie möglich angesehen. Achso und wir haben uns sogar mit einem Freund auf dem Markusplatz getroffen, da er auf der Aida arbeitet und das Schiff gerade in Venedig angelegt hatte. Kann man mal machen!

 

Alter ist eine Frage der Einstellung

Ich bin gerade einmal 20 Jahre alt und trotzdem habe ich manchmal den Gedanken "Ich bin alt." Es ist schwer zu erklären, aber vor allem früher dachte ich, dass man pünktlich mit 18 Jahren auszieht und mit 20 auf jeden Fall fest im Leben steht und einen Freund hat, mit dem man zusammenwohnt und alles ist toll. Bis auf dass ich einen Freund habe, habe ich quasi nichts erfüllt. Eigentlich mache ich mir darüber nicht so große Gedanken. Als Erstklässler hatte man auch das Gefühl, dass die Sechstklässler die krassesten Typen der Welt seien. So oder so ähnlich. Aber letztens war ich online und jemand hatte mich gefragt, wie alt ich denn sei. Natürlich antwortete ich wahrheitsgemäß und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten "OMG ein Erwachsener!!" Ich? Erwachsen? Ach ja .. offiziell ist man das ja mit 18, dass ich nicht lache. Und ich bin sogar schon 2 Jahre erwachsen. Was hab ich mich in dem Moment alt gefühlt. Innerlich bin aber alles andere als reif und erwachsen. Ich dachte ebenso früher, dass wenn man 18 wird, man dieses Bewusstsein hat, dass man das weiß und sich dementsprechend verhält. Ich habe aber das Gefühl ich verhalte mich nicht anders als mit 16, oder 18. Wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umsehe, verhalten auch wir uns immer noch wie in der Schule, nur dass wir anstatt über Schule über Arbeit und Uni reden. Ja gut, der erste Aspekt, der zeigt, man wird älter. Es gibt doch diesen tollen Spruch "Männer werden 7, danach wachsen sie nur noch" ... trifft das nicht auf uns alle zu? Wir werden älter, aber irgendwann wird nur noch der Körper älter, der Geist nicht unbedingt, wenn man das nicht möchte.
 

 
20 scheint mit 16 so steinalt zu sein, dabei hatte ich mit 16 mehr Pläne über meine Zukunft als jetzt. Und einen geregelteren Tagesablauf, obwohl ich das frühe Aufstehen nicht vermisse. Pascal und ich haben mal eine Weile uns darüber unterhalten, dass wir uns geistig niemals so fühlen, wie man sich das vielleicht vorstellt in dem Alter und wir uns auch nie vorstellen könnten, auf einmal ein Paar zu sein, welches nach Teenagern ruft und die Faust hebt. So oder so ähnlich zumindest. Wir haben schon oft gelesen, dass man sich auch eben mit 40 noch so fühlt wie Mitte 20. Alles eine Art der Einstellung. Immer alle Leute, die dir sagen die 20'er sind die Zeit, wo man alles gemacht haben muss, danach bist du quasi körperlich tot und zu nichts fähig, ja das habe ich zu oft gehört. Aber ich denke, dass es überhaupt nicht stimmt, wir haben genug Zeit, man kann immer alles arrangieren oder machen, wenn man es möchte.
 
 

 

 
Ich fange erst (hoffentlich) in diesem Jahr etwas Weiterführendes an. Das heißt, schulische Ausbildung, Uni, irgendwas, was klappt. Bin ich vielleicht ein wenig spät? Für unseren normalen Standardplan, den wir im Leben vorgeschrieben bekommen, bestimmt ja. Aber für mich nicht, ich habe eben diese Jahre im Ausland gebraucht und danach das Ausprobieren um zu wissen, was ich möchte. Normalerweise ist es ja eh so, dass man in den Kindergarten geht, dann Grundschule, dann weiterführende Schule und in den meisten Fällen noch das Abitur und so hast du deine ersten 18 Jahre perfekt durchgeplant, worüber musst du dir also Gedanken machen nicht wahr? Wie meinte Hannah, aus der Serie, die mittlerweile jeder kennt, 'Tote Mädchen lügen nicht'?
"Habt Träume sagen sie. Greif nach den Sternen. Und dann sperren sie uns für 12 Jahre weg, sagen uns wo wir uns hinsetzen sollen, wann wir aufs Klo können und was wir denken sollen. Dann werden wir plötzlich 18 und obwohl wir bisher nie selbst denken mussten, müssen wir auf einmal die wichtigste Entscheidung unseres Lebens treffen"
 
Heißt also, man sollte sich nicht zu große Sorgen machen, wir haben eine Menge Zeit im Leben, man kriegt schon alles hin und die Alten und Erwachsenen, die sind manchmal gar nicht so erwachsen, wie man denkt. Ich bin gespannt, wie ich das alles mit 30 sehen werde, wo ich im Leben stehen werde und was ich bis dahin alles schon gesehen und auch erreicht habe. Werde ich genauso fühlen wie jetzt? Mich absolut nicht so alt fühlen, wie ich es eigentlich sollte? Wer weiß das schon. Ich weiß nur, 10 Jahre sind eine lange Zeit, das ist die Hälfte meines aktuellen Lebens.

 

Die Bilder sind übrigens mit Sarah und ihrer Mutter entstanden, die sich spontan entschieden hat mitzukommen und es absolut nicht bereut hat. Auch sie ist jung geblieben haha. Es war ein schönes Shooting mit tollen Ergebnissen! Danke dafür ♥

Willkommen Lanzarote!

Nach über einem Monat kommt der Post zu Lanzarote. Ups. Ich habe aktuell sehr viel zu tun mit meinen Mappen für Schulen und Unis. Und Aufträge habe ich auch noch, 3 Hochzeiten hatte ich den Monat, das dauert natürlich auch diese dann alle zu bearbeiten und dadurch bin ich nie dazu gekommen meine privaten Bilder zu bearbeiten, was für Fotografenprobleme! Freunde habe ich auch noch, ist schon nicht so einfach alles, aber jetzt komme ich ja endlich dazu.
Wo waren wir denn stehen geblieben? Genau, der letzte tolle Tag auf Fuerteventura, aber das hatten wir jetzt ja hinter uns und es ging auf nach Lanzarote!

 

Auf geht es nach Lanzarote!
Wir fuhren wieder nach Corralejo, unsere Lieblingsstadt und kauften uns zwei Tickets für die Überfahrt, ihr könnt sie ruhig vor Ort kaufen, die gibt es dort zu genüge. Wir hatten erst überlegt online welche vorher zu kaufen, aber ist eine unberechtigte Sorge! Ich habe mich ja schon tierisch auf die Überfahrt gefreut, weil ich in Neuseeland herausgefunden habe, dass ich schnell seekrank werde. Flugangst, Seasickness, ich bin einfach perfekt gemacht fürs Reisen! Am Anfang war ich noch total gespannt, habe alles erkundet und fand es total cool! Sobald es losging aber nicht mehr ganz so, wir hatten starken Wellengang, und dass ich mich nicht übergeben habe, ist ein Wunder. Selbst Pascal wurde schlecht. Immer rauf und runter bei den Wellen, oh Gott, wenn ich da schon wieder dran denke wird mir schlecht. Ein Glück dauerte es nur ungefähr eine halbe Stunde, länger wäre das wahrscheinlich auch nicht gut gegangen.

Angekommen in Playa Blanca, mussten wir uns kurz ausruhen, um uns nicht sofort im Bus zu übergeben. So ganz sicher ist das da nämlich auch nicht, aber sie fahren besinnlicher als auf Fuerteventura und es ist strukturierter, das ist wirklich viel einfacher alles. Auf ging es dann nach Arrecife, dort war nämlich unsere nächste Unterkunft. Wir mussten uns dort erst mal orientieren aber haben das schnell hinbekommen. Wir wurden empfangen und uns wurde alles gezeigt, hatten eine hübsche kleine Wohnung und eine gute Anbindung, da waren wir froh. Und einen schönen Balkon haha! Somit war der Tag aber auch vorbei, denn wir waren erschöpft, und bis wir noch einkaufen waren und gekocht haben war es schon zu spät um irgendwas zu machen, so blieb uns das für den nächsten Tag.

 

Costa Teguise & Montana Corona - unser Ausgleich!
Da wir unseren letzten Tag auf Fuerteventura nicht so auf uns sitzen lassen wollten, war das unser erstes Ziel auf einen inaktiven Vulkan. Wir hatten da auch einen gefunden direkt bei Costa Teguise, wer sich auskennt weiß, dass es das Tourigebiet überhaupt ist quasi, also gar nicht unser Fall, aber wir mussten dort nun mal hin, um zum Berg zu kommen. Mit sehr vielen älteren Leuten im Bus sind wir dort also hingefahren und kamen uns so fehl am Platze vor, aber ein Glück nicht lange. Wir wussten wir müssen zu einem sehr protzigen Hotel und von dort aus führt da ein Weg hin. War recht schnell gefunden, guckten uns noch im vorbeigehen Costa Teguise an und wussten einfach, das werden niemals wir sein.
Und was sahen wir da? EINEN WEG! Wir waren hin und weg, mehr wollten wir gar nicht! Optimistisch machten wir uns also auf dem Weg und waren auch fast die Einzigen, komisch. Der Weg war an sich ziemlich rutschig umso höher man kam. Als wir es dann auch bis nach oben geschafft haben, war es so krass windig, dass ich mich lieber hingesetzt habe manchmal, aus Angst ich werde weggeweht! Die Aussicht war es aber wert, es war wirklich schön! Wir liefen einen "Weg" der zum angrenzenden, höheren Berg führte. Unfassbar einfach. Der Weg runter genauso, denn irgendwie war da kein richtiger Weg und wir schlitterten nur so runter, manchmal sind wir aber auch lebensmüde. Unten angekommen liefen wir wieder nach Costa Teguise und wollten nämlich mit dem Bus noch woanders hin.
 
Wir wollten nämlich nach Tahiche, ein kleines Dorf, aber das interessierte uns nicht wirklich, denn direkt bei der Bushaltestelle, wo die Hauptstraße LZ-34 und „Calle Rafael Alberti“ sich treffen, gab es eine Stelle, die an den Grand Canyon in mini, sehr mini erinnert. Den Tipp haben wir nur dank einem Blog herausgefunden, fanden es aber wunderschön. Wir liefen rum, schauten uns alles an und machten Fotos, das war es auf jeden Fall wert. Sehr schade, dass das nirgends erwähnt wird auf großen Seiten, denn das ist glaube ich wirklich eine Sache, die vielen gefallen würde, aber so ist es eben ein Geheimtipp.
 
Langsam wurde es aber auch wirklich kalt und wir fuhren dann nach Hause. Im Gegensatz zu Fuerteventura, wo es so heiß war, war es das auf Lanzarote nicht wirklich, aber das ist nicht weiter wild! Nach dem langen Tag waren wir total fertig, aßen noch und fielen direkt ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

 

 

Die Hauptstadt Arrecife
Da wir ein wenig erledigt waren, haben wir uns vorgenommen mal heute einen ruhigen Tag zu haben und das bietet sich doch perfekt an um sich Arrecife mal genauer anzusehen. Bis jetzt haben wir nur die Strecke von unserer Wohnung zur Bushaltestelle gesehen und bis zum Spar, nicht sehr besonders. Was Arrecife schon sehr anders macht ist, dass es fast nur aus Einbahnstraßen besteht! Die Straßen sind alle sehr klein und eng und überall sind Einbahnstraßenschilder. Wir wären auf jeden Fall mal falschrum reingefahren, wenn wir ein Auto hätten, und waren sehr froh drum, doch keins zu haben. Aber so was macht es spannend, weil wir so was überhaupt nicht kennen und die Leute sind damit so groß geworden, das muss man sich mal bewusst werden. Arrecife hat mir auch insgesamt viel besser gefallen als Puerto del Rosario, meistens kommt die Stadt nicht sehr arm rüber, natürlich hat jede Stadt seine Schattenseiten, aber die springen einem nicht sofort ins Auge wie auf Fuerteventura. Außerdem lebt die Stadt mehr, das merkt man einfach.
 
Auf jeden Fall gingen wir zum Hafen und liefen an der Promenade sozusagen lang, wo das Leben tobt. Außerdem sieht man dort auch das einzige Hochhaus in ganz Arrecife, es wurde immer darauf geachtet nicht höher als zwei Stöcke unbedingt zu bauen, aber das eine Hotel hat darauf anscheinend nicht gehört und ist jetzt so hoch, dass wir es sogar gesehen haben, als wir in Costa Teguise auf dem Vulkan standen, unfassbar! Wir schlenderten weiter und weiter, sahen noch den Hafen wo sooo viele kleine Boote schwammen. Wir genehmigten uns eine kurze Pause bei Burger King. Dann gingen wir weiter und es wurde dunkel und man konnte das Nachtleben Arrecifes beobachten. Die Restaurants waren voll, Musik kam aus jeder Ecke, direkt am Wasser, es war wirklich schön.

 

 

 

Mirador del Rio - was ein Marsch!
Uns war bewusst, dass wir unbedingt auf den Aussichtspunkt Mirador del Rio wollten, von Anfang an. Wir informierten uns und sahen, kein einziger Bus fährt dorthin - BITTE WAS? Ich verstehe bis heute nicht, wieso das kein Bus macht, also kein öffentlicher, das wäre eine sehr gut gebuchte Route. Aber was wir uns in den Kopf setzen, machen wir auch! Man kann sich wahrscheinlich schon denken, was wir gemacht haben. Wir guckten, welches Dorf das Letzte ist, was vom Bus angefahren wird, was Máguez ist. Tja und von dort aus hieß es dann eben laufen! 1 1/2 Stunden hin und 1 1/2 Stunden zurück, direkt am Highway lang, wo die Autos fahren. Was sollen wir machen? Uns kamen sogar Leute entgegen, heißt wir sind nicht die Einzigen mit der Idee, das beruhigt mich. Auf jeden Fall wäre das wahrscheinlich gar nicht so schlimm gewesen, wenn man etwas gesehen hätte, aber die ganze Zeit an der Straße und Einöde, ist nicht besonders spannend und dann noch immer acht darauf geben, ob die Autos uns auch sehen und nicht umfahren. Wir haben es mit Musik versucht und die motiviert wenigstens noch. Insgeheim hofften wir, dass uns wer mitnimmt, aber das tat leider keiner.
 
Endlich angekommen war ich so erleichtert, ich konnte es gar nicht fassen. Wir waren aber verwirrt, weil es beim Parkplatz einen Eingang gibt, wo man bezahlen muss. Davon stand nirgends etwas, wir wussten nicht was uns dort erwartet und wir dachten, wenn wir schon so lange gelaufen sind, nehmen wir auch alles mit. Aber es erwartet einen nur ein Café mit dem Ausblick und noch mal extra "Plattformen" sozusagen zum schauen. Und natürlich ein Souvenir Shop. Ich finde 4€ haben sich nicht gelohnt, dann kann man auch von außen alles sehen, aber das weiß man natürlich nicht, wenn man dort nicht reinging. Naja, egal! Wir waren dort und es war so schön, man fühlte sich so klein und winzig im Vergleich zu dem was man gesehen hat. So viel Wasser und die komplette Insel La Graciosa, wo man noch die Ansiedlungen sehen konnte. Die Schiffe waren so klein, dass man sie leicht übersehen konnte. Es hat sich wirklich gelohnt, da waren wir beide der Meinung. Es wäre zu schade gewesen, wenn wir das verpasst hätten, wenn man schon mal auf Lanzarote ist.
 
Leider ging es dann wieder zurück, wenigstens bergab dieses Mal. Trotzdem wird der Weg nicht spannender, wenn man ihn schon mal gelaufen ist. Ich war noch nie so froh, eine Bushaltestelle zu sehen. Nach einer langen Heimfahrt sind wir tot ins Bett gefallen, wir hatten einen sehr tiefen und festen Schlaf.
 

 

 

Pausetag, gezwungener Maßen
Eigentlich hatten wir gar nicht vor drinnen zu bleiben, wir wollten eigentlich nach Playa Blanca, aber das Schicksal befahl uns quasi einfach zu Hause zu bleiben. Wir wollten erst los, aber ich merkte schon, mit laufen ist nicht so dolle, ich hatte mir so fette Blasen zugezogen durch das Laufen vom Tag davor. Eigentlich wollte ich dann Flip Flops nehmen, damit nicht so drauf gedrückt wird, aber die fanden wir nicht. Wir gingen los, aber ich hielt es nicht lange aus, es tat zu sehr weh und in dem Moment fiel Pascal wieder ein, wo die Flip-Flops sind. Da waren wir aber schon zu spät und hatten den Bus verpasst, wollten wir halt den nächsten in 2 Stunden nehmen. Bis dahin können wir wenigstens noch etwas essen. Pascal macht sich also sein Essen und schneidet sich aber so krass an der Konservendose, dass die ganze Küche voller Blut war, direkt an seiner Hand. Ich kann ja gar kein Blut sehen, oh Gott. Er wurde auch immer blasser und ihm wurde schwindelig. Erstmal Mama anrufen, eine Krankenschwester weiß, was zu tun ist. Hand nach oben, Druck ausüben, ruhig bleiben, eigentlich logisch, aber nicht in dem Moment, wo es passiert. Irgendwann ging es wieder, er konnte dann auch essen und wir haben ihn verbunden. Dadurch haben wir aber schon wieder den Bus verpasst, kann ja auch keiner ahnen. Dann wollten wir noch mal den Nächsten nehmen, obwohl es dann schon ziemlich spät wurde, auf einmal fing es an zu gewittern. Alles war schwarz und es regnete und donnerte. Wir haben dann aufgegeben und gesagt, nee das sind eindeutige Zeichen, wir sollen heute nicht rausgehen! So verbrachten wir den Tag mit Youtube und essen und aufräumen, auch nicht schlecht.

 

 

Strandtag! - Playa del Papagayo
Davon hatten wir überall gelesen, ganz viele wunderschöne Strände, nur ein paar Meter voneinander entfernt, hört sich zu schön an, um wahr zu sein. Dieses Mal ging auch alles gut, wir fuhren also nach Playa Blanca und von dort aus noch weiter in den Süden, zu den Stränden. Ein ganz kleiner Walk und schon sah man den Ersten. Sie wurden nur von Klippen getrennt jeweils, hieß es ging auf und ab und auf und ab. Zwischendurch waren nur so kleine Lücken dort, dass man denken könnte, dass es extra nur ein Strand für Paare ist, die die Zweisamkeit suchen. Fast jeder Strand hatte seine Persönlichkeit und der 3. wurde am wenigsten beachtet, da er in der Mitte lag, das tat mir irgendwie leid und wir blieben lange dort, denn auch dieser Strand war ja eigentlich wunderschön. Der Fünfte ist der berühmteste fast schon, Playa del Papagayo, dort war auch ein Restaurant und sehr viel los. Zum Beispiel eine Meditationsgruppe. Dort verbrachten wir auch noch mal ein wenig unsere Zeit und sahen beim Frösteln Leuten zu, die dort wirklich baden ging, verrückt.
 
Wenn man dann einmal quer rüber läuft, kommt man zum 6. Strand, auf der anderen Seite, der sich am längsten gezogen hat. Dort haben wir unsere Sandwiches gegessen und unsere Zeit genossen. Wie kann man so viel Zeit an Stränden verbringen, was? Wir können das, das Meer ist einfach zu schön dafür. Wir wollten dann noch unbedingt zu einem ganz kleinen Strand, weil wir das spannend fanden, da man ein wenig klettern musste. Wir hatten Glück und bei einem war niemand. Ich hab einfach den Ausblick und die untergehende Sonne genossen, und dass wir gerade so glücklich sein können, das zu haben hier. Pascal versuchte baden zu gehen, aber es war wirklich kalt. Und natürlich machten wir ganz viele Fotos. Es war ja auch zu schön dafür.
Langsam wurde es aber auch immer später und wir wollten den Bus ja nicht verpassen, also hieß es auf Wiedersehen sagen. Es war ein schöner Tag.
 

 

 

 

Der Surferstrand Caleta de Famara
Ja, das war es noch nicht mit unseren Stränden! Pascal wollte unbedingt zu dem bekannten Surferstrand, denn wo es Surfer gibt, gibt es auch sehr hohe Wellen. Das ist für ihn der beste Grund zum Badengehen. Also hin dort und es wehte direkt wieder ein starker Wind um die Nase, aber es war noch auszuhalten. Wir machten uns auf dem Weg zum Strand, denn ich glaube, ansonsten gab es dort auch nicht viel zu sehen. Wir erblickten gleich die Surfer und Pascal konnte es kaum abwarten. Ich bin mir sicher, dass an so einem Strand eigentlich keiner normal baden gehen sollte, sondern es nur für Surfer ist, aber das hält ihn natürlich nicht ab. Ich habe es mir gemütlich gemacht, habe Blogs durchgelesen und mich in der Sonne gewärmt. Direkt neben uns war eine riesen Felswand, die das alles total spektakulär aussehen ließ. Außerdem flogen da oft Paraglider rum, wodurch mir auch nicht langweilig wurde.
 
Nach einer Weile kam der Herr dann aus dem Wasser und wir liefen noch eine Weile entlang und machten natürlich viele Fotos, was auch sonst? Abends ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Arrecife und wir haben noch zu Abend gegessen und haben schon angefangen unsere Wohnung aufzuräumen, da wir wussten, dass der Tag morgen lange geht und wir ziemlich fertig sein werden.

 

 

 

Der Favorit El Golfo!
Gleiches Problem wie bei Mirador del Rio, wir wollten unbedingt nach El Golfo, da haben wir einfach zu viel drüber gelesen, aber es fährt kein Bus dorthin! Ich weiß ja nicht, wer das Busnetz erstellt hat, aber der war nicht so der Hellste anscheinend. Laufen kam aber dieses Mal nicht infrage, dafür war einfach alles so weit weg. Was bleibt also noch übrig? Fahrrad fahren! Wir haben nachgesehen und in Playa Blanca konnte man sich Fahrräder für einen Tag ausleihen, das haben wir auch getan und von Playa Blanca ging es dann auf in den Norden. Wir brauchten eigentlich mit Fahrrad eine Stunde. Naja, es wurde dann doch ein wenig mehr. Das Gute war, es gab genau zwei Straßen, also Highways, mit ein paar Metern dazwischen. Die eine war total befahren und die andere war aber abgesperrt für Autos, Glück für uns! Somit mussten wir nicht auf Autos achten und Angst haben, dass uns wer übersieht oder so was, sondern konnten ganz entspannt auf der Straße nebeneinander fahren. Das Problem war der extrem starke Gegenwind, der war so stark, dass ich zeitweise überhaupt nicht vorwärtskam. Vor allem bergauf war ich danach so fertig, dass ich dann eine Pause brauchte.
 
Wir hielten dann an dem ersten schwarzen Strand an, um zu essen, denn wir brauchten wirklich all unsere Kräfte für die Strecke. Weiter ging es und nun gab es nur noch eine Straße in Richtung El Golfo, umgeben von Vulkangestein und gut befahren von Autos und sehr hügelig. Es war teilweise so anstrengend, dass ich mich wirklich daran erinnern musste, dass es das schon wert sein wird! Dafür war aber auch die Umgebung unfassbar, alles voller Berge oder Vulkane in einer anderen Farbe, überall Vulkangestein. Der Nationalpark muss atemberaubend sein, denn der ist nicht weit weg. Wir guckten bei Google Maps und sahen einen kleinen Weg, der von der Straße abführte und es so aussah, als würde er uns direkt zum Strand führen, waren uns aber unsicher, ob das auch wirklich stimmt. Ansonsten hätten wir noch einen riesigen Umweg fahren müssen mit Fahrrad. Wir sahen also die Stelle und man sah, dass man dort lang konnte, aber nur mit Fahrrad oder zu Fuß, denn es war mit Poller abgesteckt. Wir versuchten unser Glück und es führte ein langer Weg am Wasser lang und auf einmal waren wir wirklich da, wir waren am Strand von El Golfo.
 
Wir konnten unser Glück gar nicht fassen, wir waren nämlich komplett allein. Erst nachdem wir uns umgesehen haben, haben wir festgestellt, dass weiter oben und weit weg, alles voller Touris war, die an dem Aussichtspunkt standen und fotografierten wie die Verrückten. Das war also der Punkt, den man mit Auto dann erreichen konnte, ein Glück waren wir mit Fahrrad! Man kam von dort nämlich nicht runter, da es zu steil war und alles abgesperrt. Wir waren so glücklich, denn ganze alleine an dem schwarzen Sandstrand zu sein, der so rau und so wild und unberührt scheint. Einfach nur wir und das wunderschöne Meer. Es schlug Wellen wie verrückt, um zu zeigen, ich war schon vor euch hier und werde es auch nach euch sein. Wir waren fasziniert davon und starrten eine Weile einfach hinaus aufs Meer. Der Sand war angenehm warm und so wunderschön. Die roten Farben der Wände passten perfekt ins Farbspiel hinein. Es war wirklich einer der schönsten Strände, die ich bis jetzt gesehen habe. Wir waren eine ganze Weile dort, bis wir leider los mussten, denn der Fahrradladen hatte nicht so lange offen.
 
Den langen Weg ging es dann also zurück, dieses Mal mit ein wenig Rückenwind ein Glück und wir kamen glücklich in Playa Blanca an und fuhren wieder nach Hause. Das war ein perfekter Abschluss für unseren Urlaub, der Lanzarote einfach nochmal in seiner vollen Blüte zeigte.

 

 

 

Auf nach Hause
Wir mussten wieder sehr früh aufstehen, um pünktlich beim Flughafen zu sein. So früh, dass kein Bus um die Uhrzeit fuhr und wir bei einem Online Transfer buchen mussten. Ich hatte die ganze Zeit Panik, dass derjenige nicht auftaucht, nur von ihm hängt alles ab, ob wir nach Hause kommen. Mit einer kleinen Verspätung, wo mit jeder Sekunde mein Herz weiter in die Hose gerutscht ist, kam dann ein junger Spanier in einem mega Luxus Auto an und fuhr uns in Höchstgeschwindigkeit zum Flughafen. Nicht schlecht. Nun mussten wir noch warten und dann hieß es Tschüss! Es war ein wunderschöner Urlaub, in dem wir viel gesehen und erlebt haben. Ich kann jedem empfehlen dort mal Urlaub zu machen, es ist auf keinen Fall nur für Rentner gedacht.
 
Wie immer habe ich auch ein Video zusammengeschnitten von unserem Urlaub und von unseren Eindrücken. Wer also neugierig ist, kann einfach mal hier klicken. ♥

Fuerteventura - ¡Hola!

Um 3:10 Uhr klingelte der Wecker, wenn man nun mal unbedingt billig fliegen möchte, dann muss man natürlich auch die Uhrzeit in Kauf nehmen. Geschlafen haben wir bestimmt, dank unseres Schlafrhythmus, 2 Stunden. Aber ich war eh so aufgeregt wieder zu fliegen, dass ich nicht richtig schlafen konnte. Wir hechteten also los zur Bushaltestelle, wo uns der Bus nach Tegel bringen sollte ... und verpassten den Bus. Fing schon mal super an, der Morgen. Auf zur nächsten Haltestelle, da kommt der Bus aber anders, als in unserer App. Also hechteten wir zur U-Bahn. Es ging alles noch mal gut und wir kamen zwar verhältnismäßig spät an zum Check-in, aber hatten dadurch auch keine Schlange vor uns, zumindest etwas! Auf ging es ins Flugzeug. Ryanair ist wirklich sehr eng, aber das war ja zu erwarten. Wir starteten, als es noch dunkel war. Ich hasse fliegen so sehr und schaffte es gerade noch, nicht wieder loszuheulen. Habe mich schon gut gesteigert. Oben über den Wolken ging alles, da siegt doch meine Neugier. Wir landeten und die Stimme meinte nur: "Willkommen auf Fuerteventura!"

 

 

 

Warum Fuerteventura und Lanzarote?
Fuerteventura und Lanzarote, zwei Inseln, die eigentlich bei uns bekannt sind, als "Oma Inseln". Noch zugehörig zu Spanien, liegen sie aber dicht an der oberen Westküste Afrikas. Touri Hochburg quasi und die meisten dort, sind auch alles nur Rentner, die es sich gut gehen lassen wollen. Und trotzdem wollten wir hin, weil es dort zu der Zeit schön warm ist und auch aber preislich erschwinglich! Außerdem ist die Landschaft, so fanden wir, extrem faszinierend.
"Was soll man da schon machen?", haben sich bestimmt Einige gefragt. Hat uns das abgeschreckt? Vielleicht ein ganz klein wenig, aber wir dachten, wenn man möchte, kann man in jedem Land (bzw. Insel) das Schöne sehen. Man muss sich ja nicht auf die extrem touristischen Sachen einlassen. Es gibt mehr als nur das. Und ich muss sagen, wir unterschätzen diese Inseln sehr!

 

Wir kamen also an, und das schöne Wetter und die warme Luft war ein schönes Willkommen! Da wir nicht 21 sind, konnten wir uns kein Auto leihen und mussten uns auf die Busse verlassen. Nachdem viele schon volle Busse am Flughafen hielten, kam endlich einer, wo wir mitfahren konnten. Und schon vom Flughafen aus konnte man diese einzigartige Landschaft sehen, nicht viel grün, alles Gestein und rot und mal etwas ganz anderes eben. Wir fuhren nach Puerto del Rosario, die Hauptstadt, die praktischerweise auch ungefähr in der Mitte liegt, sodass wir den Süden und Norden gleichermaßen erreichen können. Das war uns wichtig. Wir stiegen aus und liefen zu unserer gemieteten Ferienwohnung, ein wenig außerhalb der Innenstadt. Die Stadt hatte ihren eigenen Charme, aber man merkt, ein wenig ärmer sieht alles aus. Baustellen, halb abgerissene Häuser und so weiter. Ich glaube, dass sich auch nicht viele Touristen in die Hauptstadt verirren, sobald wir nämlich deutsch gesprochen haben, wurden wir von allen Seiten angeguckt und auch generell war jeder Kassierer zum Beispiel verwundert, dass wir ja kein spanisch sprechen. Touristen sahen wir auch keine, aber das hat uns den direkten Einblick ins Leben der Stadt gezeigt, ist doch auch mal etwas.
Unsere Wohnung war klein und fein, aber sehr schön. Hat man süß eingerichtet und man merkt, dass hier vielleicht vorher wirklich wer gewohnt hat! Wir sahen uns noch die Innenstadt an und dann waren wir von dem ersten Tag so erschöpft, dass wir noch etwas gegessen haben und tot ins Bett fielen.

 

 

Corralejo - die Hafenstadt im Norden
Unser erstes Ziel sollte nicht so weit weg sein, nun ist Corralejo mit dem Bus nur eine Stunde entfernt, also ging es dorthin! Wir haben nämlich sehr viel über die riesigen Dünen von Corralejo gehört und wollten diese unbedingt selbst erkunden. Außerdem hat dort Heidi mit ihren Määädels, schon ein Fotoshooting gemacht, kann ja also nur gut werden! Kurz vor Corralejo hielt der Bus an 2 riesige Hotelbauten, diese sieht man schon von Weitem. Ich habe gelesen, dass diese quasi als "Schandfleck" angesehen werden, da sie die wunderschöne Optik zerstören. Ich finde diesen Kontrast zwischen quasi einer Wüste und dann riesige Gebäude gerade spannend, aber kann es auch verstehen.
Wir liefen los und überall wo man hinsah, Sand! Es war so krass und gleichzeitig so atemberaubend, wie viel Sand an einem Fleck sein kann. Es war auch ein wenig anstrengend zu laufen, war ja klar. Wir liefen und liefen, Pascal sprang von Dünen und ich machte viele Fotos. Der Himmel war zwar bedeckt, aber man merkte trotzdem, wie die Sonne knallte. Die Dünen verlaufen direkt ins Wasser und der Strand war auch wunderschön. Zum ersten Mal habe ich seit Ewigkeiten wieder das Meer gesehen! Schon war ich am ersten Tag glücklich! Es gibt übrigens auch Abschnitte für FKK, also macht euch gefasst mal ein paar nackte Körper zu sehen haha!

 

 

 

Nachdem wir wirklich lange bei den Dünen waren, ging es mit dem Bus weiter in die Stadt, endlich richtig hinein. Man merkt natürlich, dass hier der Tourismus blüht. Da ist uns der Unterschied zwischen Puerto del Rosario und Corralejo noch mal richtig deutlich geworden! Wir schlenderten an der Promenade entlang bei schönstem Wetter, hörten ein paar Spanier mit Gitarre singen und sahen so viele schöne Bars, die perfekt wären, wären wir mit all unseren Freunden hier. Wir aßen die Kanarischen Kartoffeln, eigentlich eine Spezialität, die wir aber nicht soo besonders fanden, naja muss man mal ausprobiert haben! In der Innenstadt spielten die Kinder auf Spielplätzen, hier findet wirklich das Leben statt. Die Städte sind alle in weiß gehalten, total schön, wie ich finde. Die Sonne ging langsam unter und so machten wir uns auf den Weg zum Bus und fuhren wieder zu unserem derzeitigen zu Hause.
 
 

 

Morro Jable - der Süden der Insel
Dieses Mal wollten wir ein wenig Abwechslung und wollten das Gegenteil, in den Süden. Mit dem Bus ist das nicht ganz so einfach, denn er fährt nicht weit hinein, die letzte Station ist Morro Jable, die noch sagen wir mal am Anfang der Jandia Halbinsel ist. Der Süden soll auch etwas Einmaliges haben, leider haben wir nicht die riesige Flexibilität, kann man nichts machen! So fuhren wir also fast 2 Stunden mit dem Bus in den Süden, da wir noch viele kleine Dörfer abfuhren. Wem übrigens leicht schlecht wird beim Bus fahren, für den ist das absolut nichts! Pascal und mir wird eigentlich nicht schnell schlecht, aber die fahren dort sehr ... eigensinnig und dann gibt es fast keine Ampeln, sondern nur Kreisverkehre, das hilft nicht wirklich, sodass uns wirklich kotzübel wurde bei der 2 Stunden Fahrt. Nichts für schwache Mägen! Wir kamen dann endlich an und es war so heiß! Wie genial! Wir hatten extremes Glück mit dem Wetter, die Woche davor und danach wären es wieder so knapp um die 20 Grad, aber unsere Woche, hatte fast jeden Tag 30 Grad! So liefen wir also sofort zu dem Strand und konnten baden gehen in dem kristallklaren Wasser! Wir waren nicht an der beliebtesten Stelle, sondern ganz weit rechts, was voller Steine und Buchten war, sodass wir uns keine Sorgen um unsere Sachen machen mussten!
Nach der Abkühlung merkten wir aber doch, wie die Sonne schien und holten uns erst mal Sonnencreme! Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keine, hatten anscheinend nicht so mit dem Wetter gerechnet. Ein Glück ist die Stadt ja sehr touristisch, sodass wir schnell an Sonnencreme kamen. Wir liefen noch die Straße weiter und sahen uns die Läden alle an. Wir aßen noch ein Eis, was mehr schmolz, als es gegessen wurde haha! Gingen Richtung Leuchtturm, machten Fotos und verbrachten den angenehmen Abend einfach am Strand und genossen es einfach, dass wir die Chance haben, hier so entspannt zu sitzen. Auf die Rückfahrt freute ich mich nicht ganz so, aber auch die überstand ich irgendwie. Insgesamt fanden wir aber Morro Jable nicht ganz so toll, der Strand ist komplett voll, wir haben mehr Deutsche als Spanier gesehen und die "Promenade" war eben auch darauf angelegt das Geld von den Touris zu bekommen. Hätten wir ein Auto gehabt, wären wir wahrscheinlich nur kurz geblieben. Trotzdem war es schön endlich baden zu gehen und mehr zu sehen!
 

 

 

Los Lobos - die Insel, der Insel
Nachdem wir gestern so gechillt haben, wollten wir heute mal eine Anforderung! Wir haben online gelesen, dass die Insel Los Lobos, die man von Corralejo aus sehen kann, einzigartig sein soll und man das mitnehmen sollte! Da ja unsere schöne Stadt Corralejo nicht so weit weg liegt, sind wir dort morgens wieder hin und auf zum Hafen. Dort ein Ticket für die Überfahrt gekauft und rauf aufs Boot! Es dauerte ungefähr 15 Minuten, dann war man dort und wurde dann allein gelassen. Auf der Insel wohnt keiner, glaube ich, obwohl zeitweise dort Urlauber oder Einwohner in dem Dorf wohnen, aber nicht für immer. Sie ist auch nicht riesig, deswegen gut zum Erkundschaften! Die letzte Fähre fährt um 17:00, danach hat man halt Pech!
Ich hatte das Wetter ja erwähnt, und auch so knallten die 30 Grad auf uns ein, aber dieses Mal mit Sonnencreme bewaffnet. (Wobei wir später bemerken sollten, dass wir uns zu wenig eingecremt haben) Trotzdem ging es als Erstes auf zum Strand, wieder abkühlen, bevor es anstrengend wird. Das Wasser war ein bisschen kälter, aber umso besser! Und auf ging es, unser Ziel war der Berg auf der Insel, da wollten wir rauf! Der Weg dorthin war spannend, weil man am Rand den Untergrund bestaunen konnte und generell, wie anders einfach alles aussieht. Die Zeit verging und der Weg nach oben fing an, es war ein wenig anstrengend, aber hauptsächlich, wegen des Wetters. Endlich oben angekommen war es das aber alles wert! Die Aussicht war fantastisch. Wir haben so viele Bilder gemacht, sodass wir die Zeit ganz vergaßen, ups. Es ging dann wieder runter und wir gingen wieder zum Anfangspunkt und in die andere Richtung. Dort war das kleine Dorf mit einer wunderschönen abgelegenen Badestelle. Langsam ging es auf 17 Uhr zu und wir gingen wieder zur Anlegestelle und verließen die Insel. Tschüss Los Lobos! Du warst echt wunderbar.
 
 

 

 

Die Rechnung haben wir abends bekommen, wir hatten den Sonnenbrand unseres Lebens. Es tat so weh, dass wir uns nicht normal bewegen konnten ohne Schmerzen. Da am nächsten Tag schon wieder die 30 Grad auf uns warteten, und wir uns nicht endgültig verbrennen wollten, haben wir beschlossen einen Tag Pause einzulegen, wo wir die Wohnung aufräumen, mal bisschen faulenzen, Social Media stalken und uns eincremen mit After Sun Lotion. Das war was.
 

 

El Cotillo - Surferstrand!
El Cotillo ist fast die einzige Stadt im Westen, die wir mit dem Bus gut erreichen konnten. Es gibt noch weitere schöne Städte im Westen, aber da fahren keine Busse hin, worüber wir wirklich traurig waren, so mussten wir zumindest El Cotillo mitnehmen. Auf ging es mit dem Bus um 10. Insgesamt fahren die Busse dorthin von Puerto del Rosario nur ein paar Mal am Tag, dafür aber fahren sie von Corralejo aus sehr oft hin und zurück, sodass wir bei der Rückfahrt in unserer Stadt wieder einmal umsteigen mussten. Wir hätten von der Häufigkeit her echt in Corralejo leben können, naja! Wir kamen auf jeden Fall an und uns schlug gleich ein heftiger Wind um die Ohren. Ich meine es ist auch dafür bekannt, dass man dort hohe Wellen hat und es perfekt ist für Surfer, aber irgendwie haben wir den heftigen Wind nicht mit einberechnet. Die Stadt an sich ist nicht besonders groß, trotzdem hat sie gerade am Wasser lang eine super Atmosphäre! Das Gefühl habe ich aber sowieso bei jeder kleineren Stadt auf Fuerteventura. Wir liefen dann immer weiter, bis wir irgendwann an einer riiiiesigen Klippe oben standen und man auf den Strand mit extrem vielen Surfern runtergucken konnte!
Runter dort und versucht irgendwie Schutz zu suchen vor dem Wind, denn dadurch wurde das auch alles ziemlich kalt. Pascal wollte dort unbedingt baden gehen, denn seitdem wir einmal in Raglan in Neuseeland im Wasser waren, bei riesigen Wellen ist er angefixt. Obwohl es ausschließlich für Surfer war, hat er sich eine abgelegene Stelle gesucht und ist baden gegangen in den Wellen, er hat mächtig Spaß. Mir war eher kalt und ich musste gleichzeitig den Sonnenbrand schützen! Was macht man nicht alles ja? Nach einer Weile kam er dann aus dem Wasser, erfroren aber glücklich! So stiefelten wir wieder hoch und liefen noch mal durch die Stadt und fuhren dann mit dem Bus wieder nach Hause. Hauptsächlich wollte hier wirklich Pascal hin wegen des Strandes, es war ja trotzdem schön haha.

 

 

La Oliva - La schöne Scheiße
Als Abschluss wollten wir noch auf den Vulkan wandern, ich habe so eine Wanderung von la Oliva aus, mitten in Fuerteventura, im Internet auf einem Blog gefunden. Dachte dementsprechend das wird bestimmt ein guter Abschluss für unseren Aufenthalt. Ja, denkste. Wir waren am Anfang so motiviert, sind mit dem Bus zum Ort La Oliva und von dort aus den Weg entlang zum Vulkan. Wir liefen und quatschten, hörten Musik und waren gut drauf. Wir kamen dem Vulkan immer dichter und liefen schon unten am Fuße entlang. Wir liefen und liefen und liefen und kamen aber irgendwie nie so wirklich höher, wir blieben auf der Höhe. Der Weg war zwar sehr steinig, aber man konnte ihn erkennen. Er wurde dann immer kleiner und der Weg sah nicht mehr wirklich so aus wie ein Weg. Es waren nur noch kleine Kieselsteine als Untergrund und es war auch nicht gerade, wir liefen quasi direkt am Abhang lang. Ich meinte schon, dass das wahrscheinlich nicht der richtige Weg ist, aber wir haben keinen anderen gesehen, sodass wir weiter liefen und dann irgendwann ein Haus dort stand, weiter weg und ein bisschen tiefer, als dort wo wir waren, aber wir wussten, wir haben den Vulkan fast umrundet und sind bei einem Privatgrundstück. Von Weitem sahen wir 2 Hunde, die losrannten sobald sie uns erblickt hatten und wir machten sofort Kehrtwende und liefen zurück! Das kann nicht richtig sein! Wir verfolgten unseren Weg nochmal und guckten überall, aber an einer Steinmauer hört er auf und nichts führte irgendwie annähernd nach oben. Einfach so rauflaufen konnte man auch nicht weil alles voller riesiger Felsen war.
Wir probierten noch gefühlt tausend andere Wege aus, die Pascal gefunden hatte im Internet, weil es angeblich mehrere Wanderstrecken gibt, wie man dort raufkommt. Kein einziger Weg führte hinauf. Nach ungelogen 5 Stunden waren wir fertig und hatten keine Lust mehr und fuhren dann mit dem Bus nach Hause! Was ein Fehlschlag. Am Ende des Tages war aber das einfach so dumm alles, dass wir anfingen darüber zu lachen, weil es einfach so bescheuert ist und eigentlich eine ganz lustige Story, wenn man es so sieht. Was ein Abschluss für Fuerteventura.

 

 

Wir haben übrigens von dem Tag auch nur ein Foto gemacht, was unsere Freude zu dem Zeitpunkt suuper ausdrückt oh man!
Das war also Teil 1 unsere Tage auf Fuerteventura und im nächsten Post geht es dann um Lanzarote. Da haben wir auch einiges erlebt!

Stress, Druck & Vorfreude

Das wird ein sehr gemischter Post mit vielen Themen, das habe ich schon im Gefühl, denn aktuell passiert zu viel, aber irgendwie auch zu wenig. So hab ich das Gefühl. Viele Besprechungen für kommende Kundenshootings auf jeden Fall, ich freue mich jedes Mal extrem, wenn wieder Leute zu mir kommen und sich fotografieren lassen möchten, Dankeschön dafür! ♥ Aber, der März ist quasi zur Hälfte erst mal Ruhestand. Denn am Dienstag fliege ich weg! Juhuuu! Und zwar geht es nach Lanzarote & Fuerteventura! Bisschen warm und nicht all zu teuer, das war das Ziel von Pascal und mir. Bisschen doof gelegt vielleicht, denn ich muss bis zum 31.03. meine Mappe abgegeben haben, für meine Uni Bewerbung und im Urlaub kann ich das doch eher schlecht als recht steuern und Pascal muss bis dahin eine Hausarbeit fertig geschrieben haben, richtig guter Zeitpunkt also. Hatten wir beim Buchen nicht ganz so dran gedacht. Upsi.

 

 

Ende Februar wurde nämlich die Hausaufgabe der Uni veröffentlicht und eigentlich wäre das kein Ding, bis dahin die fertig zu bekommen Innerhalb von 2 Wochen ist das aber doch ein wenig problematisch. Wieso suche ich mir auch immer den Stress? Nun sitze ich also tagein, tagaus an meiner Mappe und bearbeite, male, zeichne und fotografiere, was das Zeug hält. Na mal sehen. Wenn ich angenommen werde, mache ich einen Post zur Mappe und Tipps usw. Wenn nicht, dann lieber nicht. Nützt dann nicht ganz so viel, Tipps zu bekommen, von jemanden, der es eh nicht geschafft hat haha! Passend zum Stress, hatten Pascal und ich, uns noch nicht so viele Gedanken gemacht zu unserer Unterkunft. Die auf Fuerteventura hatten wir, da sind wir als erstes, also noch kein Problem. Lanzarote wird schon. Denkste. Fuerteventura hat uns quasi abgesagt, also standen wir mit genau 0 Unterkünften da. Tage bis zum Flug: 6. - STRESS! Aber wir haben es hinbekommen, wir haben jetzt auf beiden Inseln Unterkünfte! Ich freue mich schon über den Post darüber und die Fotos, die wir machen werden. Endlich wieder weg!

 

Pascals Familie hat jetzt übrigens auch einen kleinen Hund. Einen kleinen Labrador Welpen, namens Oscar. Wer selbst einen Welpen hat oder hatte, weiß wie anstrengend das auch noch ist. Und Pascal ist auch sehr eingebunden. Er hätte wohl niemals gedacht, wie anstrengend das doch ist. Bin ganz froh, dass ich ihn nur sehe wenn ich möchte und nicht alles mitmachen muss haha! Ich füge mal Bilder hinzu vom süßen Oscar.

 

 

Wir fliegen übrigens mit Ryanair, noch nie mit denen geflogen, aber ich habe jetzt schon Schiss, meine Flugangst wird wohl nie weggehen. Wenn wir mal irgendwann abstürzen sollten (Bitte nicht oh Gott!!) werde ich wahrscheinlich rufen "Ich habs doch gesagt, meine Angst ist begründet! Ich wusste es!" Nun gut, da wir sparen wollen, fliegen wir nur mit Handgepäck, für 15 Tage. Wie war das nochmal mit dem minimalistischen Leben? Ich finde ich mache das ganz gut würde ich mal so sagen. Ich überlege noch nach dem Urlaub einen Post darüber zu schreiben, Ryanair und das Handgepäck und warum das reicht. (Hoffentlich tut's das auch) Ich hatte generell mal überlegt einen Post über Work and Travel Vorbereitung zu machen und was man alles beachten sollte. Wäre das was? Eigentlich gibt es schon so viele Seiten dazu, aber meins wäre über ein paar Sachen, die ich mir gewünscht hätte, auf Blogs zu lesen, woran irgendwie niemand gedacht hat, habe ich zumindest das Gefühl.

 

Eigentlich wars das schon. Bisschen Stress, bisschen Druck, aber auch ein bisschen Vorfreude. Eigentlich müssten wir uns noch extrem informieren über alles, aber das machen wir dann auf dem letzten Drücker, wie immer. Wir wissen noch nicht ein mal so wirklich, was wir dort machen wollen. Aber das finden wir wohl noch raus! Wer mir folgen will, ich werde bestimmt auf Snapchat einiges posten oder ich versuche mal etwas auf Facebook zu posten. Und Instagram. Haben wir damit fast alle Social Media Sachen? Heiße auf allen Seite übrigens diecaroline, außer auf Facebook. Vielen Dank für eure Anteilnahme und wir lesen uns nach dem Urlaub. (Wenn wir hoffentlich nicht abstürzen, oh Gott)
 

Minimalistisches Leben?

Ich sehe es immer mehr und mehr, ob auf Instagram oder Youtube oder Blogs, der Trend geht seit Jahren schon in die Richtung des minimalistischen Lebens. Also einfach mit so wenig Sachen wie möglich leben. Ja, vielleicht komme ich damit ein wenig spät, aber ich will jetzt dazu etwas sagen. Ich bin immer ganz erstaunt, wie MoinYamina auf Youtube das zum Beispiel perfekt vorführt. Wie einfach es doch scheint. Und immer denke ich, ist das möglich? Wird man so glücklich? Und letztendlich ging mir ein Licht auf, ich lebte so minimalistisch wie überhaupt in Neuseeland. Das war mir gar nicht wirklich bewusst bis vor ein paar Wochen. Dieser Lebensstil ging aber auch nicht anders, wenn man in einem Auto lebt.

 

 

Wir haben zu 2. für 5 Monate in einem Auto gelebt. Alles Wichtige was wir hatten, war mit uns und wir brauchten nicht viel. Als ich damals meinen Rucksack gepackt hatte, hatte ich kurze Zweifel, da soll mein Leben für die nächsten 5 Monate drin sein? Und doch gibt es sogar Leute die Monate nur mit ihrem Handgepäck reisen. Und sie sind glücklich, was ich verstehen kann. Es lenkt einen nichts ab, man hat nur das, was man braucht, man ist nicht im Übermaß von so vielen Dingen, dass man vielleicht sogar gar nicht realisiert WIE viel man eigentlich besitzt. Es wirkt einfach befreiend. Das hört sich so sehr nach Klischee an, aber es stimmt einfach. Nun war ich aber damals auf Reisen und hatte jeden Tag, also fast jeden Tag, etwas zu tun und Aufregendes vor mir und Freunde, mit denen man sich beschäftigen und reden konnte. Wir waren richtig altmodisch, aßen jede Mahlzeit zusammen und spielten Karten, die Handys lagen irgendwo im Auto. So richtig 90'er. Nun kam ich also nach 5 Monaten nach Hause, nachdem ich so minimalistisch gelebt habe, sogar ohne Strom und Wlan und fließendes Wasser (was doch ein bisschen zu viel des Guten manchmal war haha!) und stand vor einem Überfluss an Dingen. Mein Zimmer war so, wie ich es verlassen hatte, natürlich. Und ich hatte einfach so viele Sachen. Das ist mir vorher nie bewusst gewesen, aber ich war am Anfang richtig überfordert, wieder so viel Zeug zu haben.

 

 

Ich habe bis heute zum Beispiel nicht meine Playstation 3 angefasst, dementsprechend auch keine der Spiele. Viele meiner Bücher sehen auch natürlich schön aus, aber mehrmals durchlesen? Ich weiß nicht, ob ich das Mal tun werde. Gitarre spiele ich wahrscheinlich auch nur ein Mal im Jahr. Trotzdem kann ich mich nicht trennen, weil alle Sachen doch Geschichten erzählen UND ich immer denke, was ist, wenn ich irgendwann Lust bekomme, die Sachen zu benutzen? Und dann vermisse ich sie doch und dann ärgere ich mich. Dabei wird das so selten passieren und das Geld könnte ich für wirklich brauchbare Anschaffungen verwenden, oder für Reisen ausgeben. Vielleicht raffe ich mich irgendwann mal auf und haue alles weg, was ich nicht brauche. Trotzdem merke ich, wie mich das Leben in Neuseeland doch beeinflusst hat, denn ich denke über meine Kaufentscheidungen immer zwei Mal nach - brauche ich das ganz wirklich? Benutze ich das noch in ein paar Monaten? Oder ich gebe mein Geld noch mehr eher für Ereignisse als für materielle Dinge aus, wenn sich Freunde oder Bekannte immer große materielle Anschaffungen holen, die sich eigentlich nicht bräuchten, sondern weil es halt cool ist, schüttle ich innerlich stark meinen Kopf.
Insgesamt habe ich also einen großen Respekt an Leute, die das minimalistische Leben wirklich durchziehen und machen. Es ist befreiend und man kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren und es sieht sowieso viel schöner aus, als eine zugeräumte Wohnung, mal davon abgesehen. Wie steht ihr zum Minimalismus Trend? Ist das doch nur wieder eine Frage der Zeit, bis das Gegenteil Trend wird? Oder ist es sinnvoll?

 

Vorsätze, braucht man das überhaupt?

Ich hoffe, ihr seid nun endlich alle ins Jahr wirklich auch gut reingekommen und habt Silvester schön verbracht. Ich habe mit meinen liebsten Freunden ins neue Jahr reingefeiert und war froh das Jahr auch mit ihnen zu beginnen. Das hatte letztes Jahr gefehlt. Nun kommen aber die altbewährten Fragen auf, habt ihr Vorsätze? Haltet ihr die ein? Und so weiter. Ich kann es nicht mehr wirklich hören und begreife es nicht ganz.
 

 

 

Letztendlich kenne ich niemanden der wirklich Vorsätze einhält. Noch vor ein paar Jahren war ich selbst so. Ich habe mir eine Liste extra geschrieben mit Sachen, die ich gemacht haben wollte in dem Jahr. Sogar mit Kästchen zum Abhaken! Und was soll ich sagen? Natürlich wusste ich nach einem Monat nicht mal mehr wo die Liste ist. So viel dann dazu. Es sind eh bei den meisten die nur immer wieder gleichen Sachen, die man sagt, aber doch nie einhält. Wir wollen Gewohnheiten aufgeben, vielleicht öfter Sport treiben, oder doch mit dem Rauchen aufhören? Der Klassiker schlechthin. Und das gleich am 1. Januar, aber für mich ist das der Weltkatertag, denn dort ist man eh zu fertig um irgendetwas fertigzubringen. So schiebt man es vor sich hin und schafft es eh wieder nicht. Nach der Weihnachts- und Silvestereuphorie, die zu dicht aufeinander liegen, kommt das Tief im Januar. Alle müssen erst mal wieder einschalten und alles von vorne beginnen. Komisches Gefühl. Aber wenn es eh nicht funktioniert warum macht man es dann immer wieder?
 
 

 

 

Das ist die Frage. Ich glaube, dass es einfach Gruppenzwang ist, es machen alle und man macht das einfach generell so. Und nicht weil man es wirklich möchte, wenn dies nämlich der Fall wäre, wäre das kein Problem! Man würde mit Motivation dahinter stehen und es auch angehen. Ich stehe dem Januar da sehr komisch gegenüber. Eigentlich kann er ja auch nichts dafür, dass gerade er, der Neustart Monat ist. Letztendlich geht doch in unserem Leben alles so weiter wie bisher, keine Veränderung außer der neue Kalender. Deshalb bin ich der Meinung, wenn man Veränderung will, sollte man es sofort angehen, egal wann.
Ich hatte dieses Jahr nichts geplant, keine Vorsätze und siehe da, was ich alles hätte abhaken können auf meiner damaligen To-Do Liste, aber das tat ich, weil ich es wirklich wollte, nicht weil es auf einer albernen Liste stand und ich Druck verspürte.
 

 

 

 

Wenn ihr mitten im Jahr merkt, oder auch Ende des Jahres, dass ihr etwas verändert wollt, egal was, dann tut das! Keiner braucht einen Jahreswechsel dafür. Man kann sein Leben jederzeit verändern und verbessern, wann auch immer das sein möge. Seien es auch die noch so kleinsten Dinge. Eine Ausbildung oder ein neuer Schulstart beginnt ja auch nicht am 01. Januar, sondern auch mitten im Jahr und das ist auch eine große Veränderung. Wenn es in die Richtung Vorsätze geht, ist das Einzige was ich noch mache, mir ungefähre Ziele zu setzen. Ich weiß, ich möchte wie immer, fotografieren und meine Ausrüstung verbessern. Ich möchte mehr Reisen. Mehr habe ich nicht. Das reicht mir. Ich lasse mich gerne vom Jahr überraschen und schaue, was es für mich bereithält. Also, wenn ihr Veränderung wollt, tut es, weil ihr es wollt, egal wann, nicht weil es alle tun! Ich hoffe euer 2017 wird wundervoll.

Roadtrip nach Dänemark

Also natürlich ist jetzt nicht die richtige Zeit für den Roadtrip, das macht man meistens im Sommer, obwohl ich es nicht so warm fand bei uns, aber vielleicht ist hier ja jemand der gerne schon lange vorher plant und dem ich somit eine Idee geben kann. Wir sind also im Juni diesen Jahres nach Dänemark gefahren. Eigentlich sollte es erst Italien werden zu 6., aber man kennt das ja, das war nicht so gut und richtig und außerdem konnten dann wieder 2 nicht. Also wollten wir es auch nicht zu teuer haben, da Pascal und ich auch erst aus Neuseeland wiederkamen und ein bisschen gearbeitet hatten. So kamen wir auf Dänemark, von Neuruppin aus nicht so weit weg und ich war dort noch nie, ich wollte einfach nur Wasser haben, das hat mir gereicht. Manchmal beneide ich die Leute im Südwesten die nur so einen kurzen Weg nach Frankreich oder Italien haben und so weiter, wir müssen dafür so lange fahren.
 
Nun also mussten wir uns ja entscheiden wo genau wir in Dänemark hinwollen. Meine einzige Bedingung war im Westen zu sein, sodass die Sonne, wenn sie untergeht, über dem Meer ist um schöne Fotos zu machen, ja an sowas denke ich haha! Ich weiß gar nicht wie, aber es wurde dann die kleine Stadt Thyborøn. Also wirklich klein, machen konnte man dort nicht sehr viel, aber es war schön auf jeden Fall. Nach Rømø wollten wir nicht, zu Mainstream. Über Sol og Strand haben wir uns ein Ferienhaus gemietet, eigentlich stand dort es wird nicht an Jugendgruppen vermietet, da hatten wir schon leichte Panik, aber als wir uns die Schlüssel abholten war niemand da, also konnten sie uns schon einmal nichts verweigern, davor hatten wir wirklich Angst! Unser Haus war nur ein paar Meter vom Meer entfernt, so ein Traum! Und das Haus war erstmal ein Traum! Wir hatten eine Wohnung, über uns und unter uns waren auch jeweils eine Wohnung, aber dort wohnte niemand, also waren wir alleine, juhu! Die Wohnung war so hell und schön und modern, wir wollten am liebsten gleich einfach dort bleiben, für immer! Offene Küche mit Wohnzimmer verbunden und jeweils ein Schlafzimmer für die Pärchen. Da leider (in meinem Fall) die Fußball EM war zu der Zeit, mussten wir sehr oft Fußball gucken, natürlich besonders als Deutschland gespielt hat. Juhu.

 

 

Nachdem wir nach 6 Stunden angekommen waren, waren wir am ersten Tag noch am Strand kurz um uns alles anzusehen. Und es war wundervoll das Meer wiederzusehen, sofort war ich einfach wieder glücklich. Ich hätte dort noch ewig bleiben können, leider war es im Juni aber auch noch etwas kalt, sodass wir nicht baden gehen konnten. Wir hatten es wirklich gehofft! Am nächsten Tag ging es dann also Thyborøn erkunden! Es gab auf jeden Fall das Sneglehuset. Das wussten wir, das wars auch. Trotzdem gab es den Rest der Stadt noch zu erkunden! Wir liefen ein wenig rum, die Sonne schien sogar extra für uns und waren noch einige Zeit am Strand. entdeckten ein paar lustige Steine, den Hafen und kleine Läden. Eine kleine, aber schöne und etwas verschlafene Stadt.

 

 

Das Problem ist, dass Thyborøn zum Norden hin abgeschnitten ist im Straßenverkehr, meistens wollten wir aber nur in den Norden, man nimmt dann beispielsweise die Fähre, wo man aber die Zeiten wissen müsste und außerdem Geld bezahlen muss, also nichts für uns. Problem ist, dass das Navi uns immer über die Fähre führen wollte und wir somit als wir zum Beispiel nach Hause fahren wollten von einem langen Tag total falsch fuhren vor dem Meer standen, zurückfahren mussten plus noch den riesigen Umweg nehmen mussten, das war ein Abenteuer manchmal! Quasi über Lemvig und Humlum einmal rum um die riesige Bucht. Weil es schwer zu erklären ist, lade ich ein Foto von Google Maps hoch um es besser zu verstehen. An einem Tag waren wir in Holstebro, was nicht zu weit weg ist und ein bisschen shoppen. Ebenso eine schöne Stadt mit eigenem Charme.

 

 

An einem Tag hatten wir sehr viel aufeinmal vor, da wir, wenn wir schon so weit in den Norden fahren wollen auch alles auf einmal erledigen wollen, allein wegen dem Sprit. Also fuhren wir in den Norden, ein paar Städte angucken und dann zu der Wanderdüne Råbjerg Mile. Ich habe in Neuseeland schon Dünen gesehen, aber hier war es anders. Man sah wirklich weit und breit nichts anderes als Sand! Sand, Sand und nochmal Sand. Das war so beeindruckend und einfach wow! Das kann man gar nicht genau beschreiben, total krass einfach. Nur Sand vor seinem Auge zu haben und auch in seinen Klamotten überall. Dann nach einer Weile ging es weiter bis ganz in den Norden. Nach Skagen. Die Stadt ist die nördlichste und ganz oben an der Spitze läuft dann alles zusammen. Man kann das Meer sozusagen aufeinander stoßen sehen. Dänemark hat mehr zu bieten als man denkt. Auf jeden Fall war es ein erlebnisreicher Ausflug und wunderschön. Und es hat so Spaß gemacht zu 4. durch Dänemark zu fahren.

 

 

 Einen Tag mussten wir komplett im Haus verbringen, da es wie aus Eimern geschüttet hat den ganzen Tag lang und man wirklich nicht rausgehen konnte, somit haben wir unsere Zeit mit Kartenspielen und den Siedlern verbracht. Aber so ein Tag mit Freunden ist auch nicht schlecht glaubt mir. Ich glaube wir waren dann noch einmal in Holstebro und einen Tag nochmal in unserer Stadt wo wir wohnten. Und dann ging unser Urlaub auch langsam dem Ende entgegen. Wir mussten packen und wir hatten sogar noch einiges an Essen übrig. Da in Dänemark Lebensmittel teuer sind, haben wir uns so viel wie möglich von zu Hause mitgenommen, dementsprechend mussten wir nur ein oder zwei Mal einkaufen gehen, das hat wirklich gut Geld gespart. Nach Neuseeland war es ein wirklich guter kleiner Trip zum Reisen und hat Spaß gemacht, es ist ein denke ich unterschätztes Land, ich habe es lieben gelernt. Freue mich aber gleichzeitig auch auf neue Länder zum Erkunden. Im Anschluss noch ein paar Fotos die wir an unserem Hausnahen Strand gemacht haben.

 

Neuseeland wir kommen!

Ja wie ihr seht ist der Header anders und es wird sich noch mehr ändern! Ich fliege nämlich heute, um genauer zu sein in ein paar Stunden nach Neuseeland, zusammen mit Pascal. Die Idee war schon länger da, vor allem im letzten Schuljahr wollten wir nicht gleich weitermachen mit der Schule sondern eine Auszeit nehmen sozusagen, die Welt sehen, so wie viele Jugendliche die die Schule gemacht haben. Wir wussten aber nicht was und nicht wohin. Meine Richtung ging doch die ganze Zeit ans Ende der Welt, Australien vielleicht? Pascals Vorstellung war eher die USA, dort lohnt es sich aber nicht vor 21 Jahren hinzureisen, finden wir. Da gerade Sophia auf ihrem Blog "Lichtwanderer goes New Zealand" mich so fasziniert und sehr inspiriert hat, habe ich vorgeschlagen warum wir nicht nach Neuseeland wollen? Wir erkundigten uns ein wenig und das Land gefiel uns auf Anhieb, auch Lynn (zu wenig Zeit zum markieren hier wird schon Stress gemacht!) ist gerade dort und aus einer Idee wurde ein Traum und den setzen wir jetzt um! Wir schreiben uns wieder wenn ich den Flug gut überstanden habe, wir fliegen über Abu Dhabi und Melbourne nach Auckland. Bis dahin hoffentlich gut erholt! 

Flug, Auckland & Waiheke Island

Lange nichts hier los gewesen, ich muss erstmal die Zeit dazu finden. Aktuell schreibe ich aus einem Hostel in Waiheke Island, wunderschön hier. Aber zurück zum Anfang, der so startete indem es eigentlich nicht mehr schlimmer ging, wir wollten eigentlich erst nach Abu Dhabi, landeten wegen dem Wetter aber in Dubai, geht ja noch, von da aus dann nach Abu Dhabi. Wegen der Zwischenlandung hatten wir keinen Aufenthalt, konnten also gleich durchlaufen. Weiter gehts mit dem 13 Stunden Flug nach Melbourne. Der Anfang ging, alles ganz gut, dann bekam das Kind hinter uns jedoch Atemprobleme, schlimme Atemprobleme. Vielleicht auch Herzstörungen, es sah sehr schlimm aus, gebrochen hat es auch mehrmals, die ganze Besatzung stand herum hat alles mögliche versucht, es wurde per Lautsprecher gefragt ob ein Arzt anwesend sei, mehrere haben sich gemeldet, es wurde dann etwas gespritzt, mit Atemmaske geholfen. Nach vielen Stunden wo 10 Leute um uns herumstanden alle halb rufen, die anderen haben einfach nur geglotzt ist es schon schwer nach fast 20 Stunden ohne richtigen Schlaf nicht genervt zu sein. Es wurde nicht besser, also mussten wir eine Zwischenlandung in Perth machen. Das Kind kam zum Krankenhaus und nach ewigem Warten ging es dann weiter. Durch das Ganze aber haben wir unseren Anschlussflug nach Auckland verpasst, super. Haben einen Ersatzflug bekommen und wir mussten auch nur  ein paar Stunden warten. Endlich in Auckland anggekommen waren wir froh die ganzen Strapazen hinter uns zu haben, dachten wir. Wir wurden aufgerufen, unsere Gepäcke waren noch in Melbourne, obwohl uns gesagt wurde, dass sie weitergeleitet werden bis nach Auckland, super. Haben dann ein Notfallkit bekommen mit einem T-Shirt in XXL, bisschen Shampoo, einer Bürste und Zahnbürste und Zahnpasta, damit waren wir abgeschrieben und müssen zusehen wie wir klarkommen. 

Im Hostel angekommen endlich geduscht und mal ausgeschlafen, haben wir in Auckland den ganzen organisatorischen Kram erledigt, Bankkonto, Sim Karte usw. Das Hostel war nett, unsere Mitbewohner auch ganz cool, also nicht alle, aber so gut wie. Jedoch herrschte dann doch ein wenig Grüppchenbildung da wir vieele Franzosen dort hatten. 
Die Stadt haben wir dann noch ein wenig erkundet, sind auf den Mt. Eden gestiegen, dessen Ausblick übrigens wirklich wunderschön ist und der Aufstieg es auf jeden Fall wert ist. Ansonsten ist die Stadt nicht so beeindruckend wie ich dachte, ich wollte eigentlich auch bloß bald raus dort. 
 
 
 
 In Deutschland hatten wir noch diskutiert ob wir ein Auto kaufen wollen, aber ich habe dann eingesehen, dass es hier doch wirklich viel praktischer ist eines zu haben. Ziemlich spontan. Haben uns also umgesehen überall, sind nur nicht wirklich fündig geworden, bei trademe (pendant zu ebay) müssten wir durch Auckland fahren meistens und Pascal als Fahranfänger ist das nicht Geheuer. Die ganzen Bestimmungen wie Tüv, Registrierungsnummer usw. sind auch ziemlich viel aufeinmal , da wir nur bis Sonntag früh gebucht hatten und wir Freitag uns belesen hatten, huch. Dann haben wir durch Sophia, danke nochmal du hast uns den Arsch gerettet, die Seite kiwicruisecontrol gefunden, eine Deutsche die selbst Backpackerin war, mit ihrem Mann der Mechaniker ist. Haben dort angerufen und nur noch ein Auto war da, was ein Glück! Wir haben uns dann verabredet, sie wohnen eine halbe Stunde Autofahrt von Auckland entfernt, wir sind also mit Zug hin. Super nett dort und helfen einen wo sie können, wir haben es uns also angesehen, Pascal ist schon Probe gefahren und wir kaufen es! Am Donnerstag können wir es uns abholen. Juhu!
Nur was machen wir bis dahin? Wir sind jetzt auf einer Insel, eine halbe Stunde entfernt von Auckland, namens Waiheke Island, das pure Paradies. Hier sind wir auch wieder im Hostel, das gefällt mir besser als das in Auckland, die Leute sind offener. Heute haben wir die ganzen Strände erkundet, einfach wunderschön, ich denke wären wir im Sommer hier, wäre es noch schöner da man auch baden gehen könnte, aber das macht nichts.
 
 
 
 
 
 Gerade sitze ich hier auf der Couch alle um mich herum, Pascal spiel Filmeraten mit den Anderen, ich glaube die Situationen werden mir jetzt schon in Deutschland fehlen, das ständige um einen herum.
Ist ja doch einiges zusammen gekommen, ich melde mich dann wenn es wieder Neuigkeiten gibt! Achja übrigens versuche ich auch Videos auf Youtube hochzuladen, wer will kann vorbeigucken *klick* Bis dahin lebe ich weiter im Paradies :D
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